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Die Frauen hinter den Uhren

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Im Rahmen des Women’s History Month März hat Watchfinder & Co., der Spezialist für gebrauchte Uhren, ein Licht auf einige der ikonischen Frauen geworfen, die eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der beliebten Armbanduhr gespielt haben.

Elizabeth I. – die Erste

Die erste Armbanduhr, die jemals hergestellt wurde, soll niemand Geringerem als Elisabeth I., der Königin von England, gehört haben. Sie bekam sie von Robert Dudley, Earl of Leicester, im Jahr 1571 geschenkt. Ihre Armbanduhr, damals als „Armuhr“ bezeichnet, war eine von zwei Zeitmessern, die sie besessen haben soll – der andere befand sich in einem Ring mit Weckfunktion.

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Während Bilder dieser Uhren nicht überliefert sind, können Uhrenliebhaber ihre Fantasie anhand ähnlicher königlicher Zeitmesser beflügeln.

Marie Antoinette – die Mäzenin

Marie Antoinette war als Mäzenin von Abraham Louis Breguet bekannt, dem in Preußen geborenen Uhrmacher, dessen Maison noch heute existiert und floriert. Maries Mäzenatentum war für den Uhrmacher von unschätzbarem Wert, da die Königin von Frankreich angeblich ihre Liebe zur Uhrmacherei und zu Breguet sowohl an ihrem Hof als auch bei den Kaisern in ganz Europa propagierte.

Mercedes Gleitze – der Schlagzeilen-Star

Man könnte argumentieren, dass Rolex, der Titan der modernen Uhrmacherei, seinen anfänglichen Erfolg als Hersteller wasserdichter Uhren einer Frau namens Mercedes Gleitze verdankt.

Im Jahr 1927 durchschwamm Mercedes als eine der ersten Frauen den Ärmelkanal und trug dabei als erste eine wasserdichte Uhr.

Die fragliche Uhr war eine Rolex „Oyster“, und ihre Leistung bei der Durchquerung des Ärmelkanals katapultierte das junge Uhrenhaus in die Schlagzeilen und sicherte ihm seinen Platz in der Geschichte.

 

 

Jeanne Toussaint – die Kreative

Eine weitere wichtige Person war Jeanne Toussaint – die künstlerische Leiterin der Schmuckabteilung von Cartier. Jeanne war eine junge Kreative, die in den frühen 1900er Jahren in Paris lebte. Zu ihrem engen Freundeskreis gehörten Coco Chanel, George Barbier und vor allem Louis Cartier – einer der drei Brüder, die das Unternehmen ihres verstorbenen Großvaters, Cartier, leiteten. 1933 wurde Jeanne zur künstlerischen Leiterin der Schmuckabteilung von Cartier ernannt und leitete damit eine der bekanntesten und sammelwürdigsten Epochen in der Geschichte des Hauses ein.

Jeanne war eine Visionärin, die sowohl als Muse als auch als treibende Kraft hinter dem Stil von Cartier im 20. Jahrhundert genannt wird. Ihre Vorliebe, einen bodenlangen Mantel aus Pantherfell zu tragen, brachte ihr den Beinamen „petite panthère“ ein – etwas, das sich seither in das Gewebe der Maison eingewoben hat.

1914 erschien das erste Panther-Motiv auf einer Platin-Armbanduhr von Cartier, sie wurde mit Onyx und Pave-Diamanten im Muster von Pantherflecken gefertigt. Und 1983 (sieben Jahre nach dem Tod von Jeanne) lancierte Cartier die „Panthère“ – auch heute noch in den Uhrenkollektionen des Unternehmens präsent.

Jasmine Audemars – die Progressive

Ebenfalls erwähnenswert ist Jasmine Audemars. Sie ist die Vorsitzende des Verwaltungsrats von Audemars Piguet – einer der wenigen Uhrenmarken, die sich noch in den Händen ihrer Gründerfamilie befindet.

Jasmine war 12 Jahre lang Chefredakteurin des Journal de Genève, bevor ihr Vater sie Anfang der 1980er-Jahre bat, die Präsidentschaft von Audemars Piguet zu übernehmen. 1992 trat Jasmine die Nachfolge ihres Vaters als Vorsitzende des Verwaltungsrats von Audemars Piguet an und steht seither an der Spitze des Unternehmens. Unter ihrer Führung hat die Marke beispiellose Fortschritte gemacht, moderne Trends in Bezug auf Materialien und Stil aufgegriffen und das Kernangebot aktualisiert. Jasmine steht auch an der Spitze der Audemars Piguet Foundation, die verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie eine Reihe von humanitären und sozialen Initiativen unterstützt.

Chabi Nouri – die Preisträgerin

Die CEO einer der angesehensten Maisons der Uhrmacherei. Chabi Nouri kam 2014 zu Piaget und wurde etwa drei Jahre später CEO. Seit der Ernennung zum CEO ist Chabi dafür verantwortlich, Piaget durch eine der schwierigsten und herausforderndsten Phasen der Branche zu steuern.

Im vergangenen Jahr führte Piaget unter Chabis Leitung die „Altiplano Ultimate Concept Watch“ wieder ein, ein zwei Millimeter dünnes technologisches Wunderwerk, das beim CPHG 2020 die begehrte Aiguille D’or gewann.

Catherine Renier – die digitale Innovatorin

Jaeger-LeCoultre ernannte Catherine Renier im Jahr 2018 zum CEO des Unternehmens. Ehemals bei Van Cleef & Arpels tätig, hat Catherine den Sturm der COVID überstanden und ihn als Gelegenheit genutzt, neue digitale Innovationen für die Schweizer Maison zu erforschen.

Letztes Jahr gingen Catherine und ihr Team eine Partnerschaft mit Google ein, um Nutzern die Möglichkeit zu geben, Jaeger-LeCoultres neueste Produktneuheit – den neuen „Master Control Chronograph Calendar“ – über die Google-Suche AR zu erkunden.

Diese Funktionalität ermöglichte es den Nutzern, die Uhr im Maßstab zu sehen, eingebettet in ihre Umgebung durch eine 360°-Ansicht.

Damit war Jaeger-LeCoultre die erste Uhrenmarke, die eine solche Funktion in der Beta-Phase getestet hat.

 

 

 

 


Watchfinder & Co. wurde 2002 gegründet und ist spezialisiert auf den Kauf, Verkauf und Austausch von gebrauchten Luxusuhren.

Rund 4.000 Uhren von mehr als 70 Marken werden aktuell angeboten, die alle online und über das Netzwerk von Boutiquen und Showrooms erhältlich sind.

Alle Uhren werden von einem Team erfahrener Uhrmacher in Europas größtem unabhängigen Service-Center sorgfältig geprüft, authentifiziert und vorbereitet. Jede Uhr hat außerdem eine 24-monatige Watchfinder-Garantie.

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