Squale: Die „1521“ wächst

Der Name der Kollektion bezieht sich auf die ursprüngliche Referenz eines Gehäuses der Marke aus den 1960er-Jahren, das bereits damals eine Wasserdichtigkeit von 50 Bar bot.

1950 gegründet, galt die Leidenschaft von Squale stets den Taucheruhren. Es begann mit der Herstellung von tiefentauglichen Gehäusen für andere Marke, bis man Anfang der 1960er-Jahre anfing, eigene Modelle für Taucher zu kreieren.

Hobby- und Profitaucher vertrauten der Expertise von Squale gleichermaßen, einschließlich der italienischen Marine. Infolge der Quarzkrise wurde es ruhig um die Marke, bis sie vor knapp 20 Jahren wieder an den Start ging – zur Freude viele Sammler und Taucher.

Nun hat sich das Team um General Manager Fabio Ferrari aufgemacht, auch auf dem deutschen und dem österreichischen wieder deutlich sichtbar aufzutauchen. Und dafür hat die Marke nun ihre bekannteste Kollektion, die „1521“, um einige Neuheiten erweitert.

Der Name bezieht sich auf die ursprüngliche Referenz eines Gehäuses der Marke aus den 1960er-Jahren, das bereits damals eine Wasserdichtigkeit von 50 Bar bot. Das ist geblieben. Modernisiert wurden Innenleben und äußere Erscheinung.

Eine Neuheit zeigt sich mit einem grünen Zifferblatt mit einem Farbverlauf, der zum Rand hin dunkler wird. Diese „1521 Green Ray“ arbeitet mit einem Automatikwerk Sellita SW 200-1 Elaborè mit 38 Stunden Gangreserve. Geschützt wird dieses von einem 42-Millimeter-Edelstahlgehäuse. Getragen wird die Uhr an einem grünen Leder- oder schwarzen Kautschukband.

Eine weitere Variante ist die „1521 Full Luminous Militaire“, welche die Modelle „1521 Full Lumen“ „1521Militaire“ zusammenfasst. Augenfälligste Eigenschaft bei schlechten Lichtverhältnissen ist natürlich das Zifferblatt, welches vollflächig mit weißer Superluminova BGW9 ausgestattet ist.

Das leuchtende Pendant bilden die Markierungen der einseitig drehbaren Lünette. Im 42 Millimeter messenden Edelstahlgehäuse sorgt ebenfalls das Sellita SW 200-1 Elaborè für Präzision. Für den Halt am Handgelenk sorgen entweder ein Mesh- oder ein schwarzes Kautschukband.

Zu den Hghlights der neuen Modelle dieser Kollektion gehört die Version mit 42-Millimeter-Gehäuse aus Bronze. Die Aufzugskrone wurde abweichend von den anderen Uhren dieser Kollektion von 4 auf 2 Uhr verschoben, um maximalen Komfort beim Tauchen zu gewährleisten.

Es ist auch das einzige „1521“-Modell, das mit einem NATO-Armband ausgestattet ist. Dass sie zum Abtauchen gemacht ist, zeigt die Uhr mit ihrem blauen Sonnenschliff-Zifferblatt mit applizierten Indexen sowie der einseitig drehbarer Lünette mit blauem Keramik-Inlay. Im Inneren arbeitet wiederum das Sellita SW 200-1 Elaborè.



Vom Gehäuse zur vollständigen Uhr

Der Schweizer Traditionshersteller und Pionier in der Entwicklung von professionellen Taucheruhren wurde im Jahr 1959 in Neuchâtel von Charles von Büren gegründet und hat heute seinen Hauptsitz im Tessin in der Südschweiz. Die Marke besitzt zahlreiche Patente bezüglich der Wasserdichtigkeit von Uhrengehäuse, denn ursprünglich startete sie bereits 1946 als Gehäuselieferant für etliche andere Uhrenmarken, bevor man 1959 mit der Vermarktung von eigenen Taucheruhren unter dem Namen „Squale” begann.

Alle Uhren werden in den Ateliers im Tessin von Hand montiert. Vor dem Zusammenbau einer Uhr werden alle Uhrwerke – in der Regel Sellita-Automatikkaliber – einzeln getestet, wobei eine 4-Positionen-Steuerung verwendet wird. Das Preissegment liegt zwischen 800 und 1.700 Euro.

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und...

Leave a comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *