Seiko feiert 110. Geburtstag der „Laurel“

Als Kintaro Hattori in Ginza ein Geschäft für die Reparatur und den Verkauf von Zeitmessern eröffnet, war dies der Startschuss für Seikos Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert.

Als Kintaro Hattori in Ginza ein Geschäft für die Reparatur und den Verkauf von Zeitmessern eröffnet, war dies der Startschuss für Seikos Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert.

Zur Geschichte der Marke gehören viele Innovationen wie beispielsweise die erste Armbanduhr Japans, die „Laurel“, die im Jahr 1913 kreiert wurde und in diesem Jahr 110. Jahrestag hat.

Seiko feiert dies mit der Veröffentlichung einer Reihe von Gedenkzeitmessern. Dazu zählen auch vier limitierte Modelle der „Presage Craftsmanship“-Serie. Jede von ihnen steht stellvertretend für traditionelle japanische Handwerkskunst, interpretiert mit den Materialien Emaille, Urushi-Lack, Arita-Porzellan und Shippo-Emaille.

Sie haben eine neue Gehäuseform mit fein geschliffenen Kanten, welche die Zifferblätter hervorhebt und eine schlankere Anmutung am Handgelenk ermöglicht. Jedes Zifferblatt weist zudem unter dem doppelt gewölbten Saphirglas mit Antireflexionsbeschichtung ein neues Design auf, bei dem sich römische Ziffern und Indizes abwechseln.

Das weiße Emaillezifferblatt, das von Meister Mitsuru Yokosawa und seinem Team geschaffen wurde, zeigt bei 12 Uhr eine rote römische Ziffer, die an die „Laurel“ von 1913 erinnert.

Unter dem Zifferblatt befindet sich das Kaliber 6R24 mit Datumsanzeige, Wochentag und 45 Stunden Gangreserve-Anzeige. UVP: 1.650 €.

Urushi-Lack ist eine jahrhundertealte dekorative Kunst, die nahezu ein Synonym für japanisches Handwerk ist. Normalerweise ist er auf feinen Gegenständen wie Suppenschalen oder Möbeln zu finden. Auf diesem Zifferblatt wird er durch ein innovatives Verfahren zum Leben erweckt und bietet eine besonders flache Oberfläche.

Der kupferne Farbton ist vom Straßenbild von Kanazawa inspiriert, einer Stadt in der Präfektur Ishikawa mit dem vielsagenden Namen „Sumpf des Goldes”. Dort stellen der Urushi-Meister Isshu Tamura und sein Team mit Hilfe technischer Verfahren einige der charakteristischsten Urushi-Lacke Japans her. Wie die Uhr mit dem weißen Emaillezifferblatt wird auch die Urushi-Lack-Kreation vom Kaliber 6R24 angetrieben. UVP: 2.000 €.

Die Elfenbeinfarbe dieses Zifferblatts versetzt den Träger in das Izumiyama Ceramic Stone Field in Arita, einer kleinen Stadt in der Präfektur Saga, die nach mehr als 400 Jahren Geschichte untrennbar mit japanischem Porzellan verbunden ist.

Der Meister Hiroyuki Hashiguchi und sein Team stellen die Zifferblätter in einem mehrstufigen Prozess her, der viel Geschick und Geduld sowie mehrere Brennvorgänge in einem Brennofen erfordert, um die Farbe, Textur und Tiefe über Jahre hinweg erhalten zu können. Im Inneren dieser Uhr schlägt das Kaliber 6R27 mit 45 Stunden Gangreserve, welche sich bei 9 Uhr ablesen lässt. UVP: 2.000 €.

Das intensive Blau dieses Zifferblatts erinnert an einen weiten Ozean. Da passt es gut, dass die Owari Shippo-Kunst von einer blauen Platte inspiriert wurde, die vor Hunderten von Jahren auf dem Seeweg aus den Niederlanden nach Japan kam. Das Besondere an der Shippo-Emaille ist die Art, wie sie nach dem Brennen poliert wird.

Der Handwerksmeister Wataru Totani und sein Team wiederholen einen mehrstufigen Prozess, bei dem die Oberfläche des Zifferblatts von Hand glasiert, gebrannt und poliert wird, um das charakteristische Wellenmuster hervorzuheben. Der Prozess wird noch dadurch erschwert, dass jedes Zifferblatt nur einen Millimeter dick ist. Die Uhr wird ebenfalls vom Kaliber 6R27 angetrieben. UVP: 2.250 €.

Die Uhren mit Emaille-, Urushi-Lack- und Arita-Porzellanzifferblatt werden in einer limitierten Auflage von 1.500 Stück angeboten. Die Uhr mit Shippo-Emaillezifferblatt wird in einer limitierten Auflage von 800 Stück angeboten.

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und...

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