Das gilt für die Neuheiten ebenso wie Genfer Temperaturen jenseits der 30 Grad. Am Donnerstag fand die offizielle Eröffnung der 5. Ausgabe der Geneva Watch Days in der „Rotonde du Mont Blanc“ statt.
Die 52 teilnehmenden Marken und die 15 offiziellen Partner der Veranstaltung trafen sich mit Delphine Bachmann, Staatsrätin des Kantons Genf, Departement für Wirtschaft und Beschäftigung, Alfonso Gomez, Verwaltungsratsmitglied der Stadt Genf, und Christiana Kitsos, Bürgermeisterin der Stadt Genf.
Sie gaben gemeinsam den Startschuss für den Uhren-Event, der die Uhrmacherkunst in all ihren Facetten feiert. Im Pavillon werden acht kostenlose Führungen für die breite Öffentlichkeit, „Watch Reviews“ über die von den teilnehmenden Marken vorgestellten Neuheiten, eine Konferenz zum Thema „Time and Machine“ und ein Quiz & Brunch stattfinden, bei dem interessierte Besucher ihr Uhrenwissen testen können. Das Ganze wird von den Experten der Fondation de la Haute Horlogerie (FHH) moderiert.

Darüber hinaus werden die Geneva Watch Days am Sonntag, den 1. September zum zweiten Mal in Folge eine Auktion veranstalten, um Geld für die Unterstützung verdienstvoller Schüler der Genfer Uhrmacherschule durch den neu gegründeten Pierre-Amstutz-Fonds zu sammeln. Diese Auktion wird gemeinsam mit Phillips in Zusammenarbeit mit Bacs & Russo durchgeführt.

Zudem ist der Pavillon jeden Nachmittag, auch am Wochenende, für die Öffentlichkeit zugänglich. Mehr als 100 Uhren sind dort zu besichtigen, die in vier Themenbereiche gegliedert sind. Außerdem wurde eine neue Kulturecke eingerichtet, in der von der FHH, dem Grand Prix d’Horlogerie de Genève, the Watch Library, Horopedia, der École d’Horlogerie de Genève und der Société d’Horlogerie de New York orchestrierte Veranstaltungen angeboten werden.
Im letzten Jahr zählte der Pavillon 8.000 Besucher, zweifellos wird diese Zahl in diesem Jahrdeutlich übertroffen, sind sich die Organisatoren sicher.

Eine weitere Neuheit in diesem Jahr ist die sogenannte Glass Box. In diesem neuen Raum neben dem Pavillon in der „Rotonde du Mont-Blanc” werden drei private Frühstücke mit den CEOs der ausstellenden Marken, acht Symposien zu Themen der Uhrmacherei, vier Foren und acht Pressekonferenzen der teilnehmenden Marken stattfinden.
„Die Strahlkraft der Geneva Watch Days muss nicht mehr bewiesen werden. Die Veranstaltung hat stetig an Größe und Prestige gewonnen, indem sie jedes Jahr in den idyllischen Rahmen des Hafenbeckens zurückgekehrt ist. Heute ist sie das internationale Schaufenster der exzellenten Uhrmacherkunst in der Schweiz, deren Exporte bis 2023 auf über 26,7 Milliarden Franken beziffert wurden. Fast die Hälfte dieser Exporte stammt aus Genf, was für die Wirtschaft unseres Kantons äußerst erfreulich ist”, kommentierte die für Wirtschaft und Beschäftigung zuständige Staatsrätin Delphine Bachmann.

„Der Geist der Geneva Watch Days besteht darin, die Industrie zu unterstützen, den Marken einen informellen und dezentralisierten Rahmen zu bieten, um ihre Neuheiten zu lancieren, die wichtigsten Akteure der Branche – Medien und Einzelhändler – zu treffen, aber auch und vor allem die breite Öffentlichkeit. Diese Veranstaltung, die während der Pandemie infolge der Absage der Uhrenmessen entstanden ist, hält sich hartnäckig, wächst drastisch und wird institutionalisiert. Es ist keine Messe, sondern eine große, integrative und festliche Veranstaltung, die die Uhrmacherei feiert”, fügte Jean-Christophe Babin, Präsident der Geneva Watch Days Association und CEO von Bulgari, hinzu.
