Delma feiert 100. Jubiläum mit dem ersten eigenen Uhrwerk

Die Gründung der Schweizer Uhrenmarke Delma jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal. In den zurückliegenden 100 Jahren wurde kontinuierlich produziert.

Um diesen historischen Meilenstein zu würdigen, hat Delma einen Zeitmesser gefertigt, der mit einem 100-prozentigen Schweizer Uhrwerk und einem außergewöhnlich und zugleich zurückhaltendem Zifferblatt ausgestattet ist. Der „1924 Tourbillon“ ist natürlich auf 100 Exemplare limitiert.

Und obwohl man einen günstigen und wettbewerbsfähigen Preis für das Jubiläums-Modell anstrebte, entschied sich die Marke dafür, dass zu 100 Prozent Schweiz drinstecken muss. Auch sollte das Innenleben keines von der Stange sein, sondern eines mit eigenen Ideen.

Und so entwarf Delma das Tourbillon-Uhrwerk und stützte sich dabei auf die Entwicklungs- und Ingenieurskompetenz von Olivier Mory, Mitbegründer von BCP Tourbillons. Ansässig in La Chaux-de-Fonds, verfügt er über viel Erfahrung in der Arbeit an Tourbillons.

Überdies hat Delma mit mehreren Spezialfirmen aus der Region zusammengearbeitet, um die Komponenten zu beschaffen. Ein Beispiel ist Atokalpa, ein führender Hersteller von Hemmungen und Regulierorganen, dem einige der renommiertesten Uhrenmarken vertrauen.

Das Tourbillon ist das Herzstück des Kalibers DT100.01, eines Handaufzugwerks mit einer stattlichen Gangreserve von 105 Stunden. Im Gegensatz zu den meisten Uhren, die über eine indexregulierte Unruh verfügen, ist die „1924 Tourbillon“ mit einer Unruh mit variabler Trägheit ausgestattet, die für höchste Präzision sorgt.

Die Unruh ist mit einem von KIF gelieferten Stoßdämpfungssystem ausgestattet und das Uhrwerk ist bis zu 5.000 G stoßgeschützt. Darüber hinaus besteht das Kaliber DT100.01 aus nichtmagnetischen Komponenten.

Und natürlich wurde das durch den Saphirglasboden sichtbare Uhrwerk – wie es sich zu einem Jubiläum gehört – hübsch herausgeputzt: Die Grundplatte ist mit Perlage und die Brücken mit Genfer Streifen und goldener Schrift verziert.

Gebläute Schrauben zeugen von der Uhrmachertradition, während das Uhrwerk mit Ruthenium behandelt und mit einem modernen dunkelgrauen Finish versehen ist.

Geschützt wird es vom 41-Millimeter-Edelstahlgehäuse, bei dem alle Oberflächen gebürstet sind, mit Ausnahme der abgeschrägten Kanten an der Oberseite und an den Seiten des Gehäuses, die hochglanzpoliert sind.

Das Kaliber DT100.01 ist das erste eigene Uhrwerk des Unternehmens, aber es wird sicherlich nicht das letzte sein, kündigt Delma an.

Das Zifferblatt sollte dem Innenleben in nichts nachstehen. Im Ergebnis präsentiert es sich in Zobelschwarz und verfügt über eine gekörnte Oberfläche mit applizierten Stundenindexen. Die Stunden- und Minutenzeiger sind aus Palladium, vernickelt und mit weißer Superluminova BGW9 beschichtet.

Der UVP für die „1924 Tourbillon“ lautet 12.500 CHF, bei Vorbestellung bis zum 16. März 8.900 CHF.


Über Delma

Das von den beiden Brüdern Adolf und Albert Gilomen gegründete Unternehmen ging 1966 von einer Familie auf die andere über. Damals übernahm Ulrich Wüthrich das Unternehmen und benannte es nach einer seiner ursprünglichen Marken in Delma um. Dreißig Jahre später, 1996, übergab er die Leitung an seinen Schwiegersohn Fred Leibundgut, den heutigen Vorstandsvorsitzenden und CEO. Delma blieb somit ein familiengeführtes Unternehmen mit Fred an der Spitze und seinem Sohn Andreas an seiner Seite. Zudem befindet sich der Standort seit jeher in Lengnau, wo die Marke vor 100 Jahren ihren Anfang nahm.

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und...

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