Atelier Wen und 500 Uhren aus dem seltensten stabilen Element im Sonnensystem

Und zwar pro Jahr. Damit beweist die Marke, dass chinesisches Uhrmacherhandwerk genauso innovativ und kreativ sein kann wie solches mit Schweizer Provenienz. Und genau das ist auch die Mission von Atelier Wen.

Um dies auch mit dem Namen zu verdeutlichen, wird der französische Begriff für Werkstatt – Atelier – mit dem chinesischen Wort für Kultur – Wen (文) – verknüpft.

Die Mitbegründer der Marke, Robin Tallendier und Wilfried Buiron, sind beide Franzosen mit engen Verbindungen zu China. Sie sind entschlossen, chinesische und französische Kultur, Kunst und Technik in ihren Uhren zu vereinen.

„Bei Atelier Wen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die globale Wahrnehmung der chinesischen Kultur und Handwerkskunst zu feiern und zu verbessern. Durch unsere Partnerschaften mit einigen der besten Kunsthandwerker, Künstler, Designer und Uhrmacher in ganz China versuchen wir, die Grenzen chinesischer Uhrmacherkunst zu erweitern. Durch die Zusammenarbeit mit diesen Personen wollen wir dem vergessenen chinesischen Handwerk neues Leben einhauchen und den Anstoß für eine neue Generation von Stil und Uhrmacherkunst aus China geben“, erläutert Robin Tallendier.

Die erste Kollektion vom Atelier Wen umfasste „Porcelain Odyssey“-Uhren mit Zifferblättern aus Porzellan und wurde nun eingestellt, da sich das Unternehmen auf die sportlichere „Perception“-Familie mit Guilloche-Arbeiten von Chinas einzigem Meister auf diesem Gebiet, Cheng Yucai.

Er war während der Geneva Watch Week mit Atelier Wen in Genf, um sein Handwerk vorzuführen und Zifferblätter herzustellen, die augenzwinkernd mit der Aufschrift „Crafted in Geneva“ versehen waren.

Das Highlight ist eine Version aus Tantal, einem Metall mit einem dunkleren Grauton als Titan, welches so schwer wie Platin und härter als Chirurgenstahl ist. Es wird in der Uhrmacherei nur selten verwendet, da es deutlich schwieriger zu bearbeiten ist als etwa Stahl oder Edelmetalle.

Bislang gibt es nur einen Prototyp, doch Atelier Wen ist sich sicher, im ersten Produktionsjahr 500 Tantal-Exemplare der „Perception“ herstellen zu können.

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und...

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