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ZV-Präsident Albert Fischer: „Es herrscht Aufbruchstimmung!“

ZV

Der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik berichtet anderthalb Wochen nach Wiedereröffnung der Uhrenfachgeschäfte, dass es ruhig verläuft. Das gilt aber erfreulicherweise in erster Linie für Fragen an den Verband bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen wie den Hygieneschutz.

„Bisher melden die Kollegen erfreulicherweise vielerorts bereits einen doch respektablen Kundenandrang und das nicht nur im Servicebereich, sondern auch was den Verkauf betrifft. Natürlich ist das noch kein Vergleich zu den üblichen Umsätzen im Vergleichszeitraum der letzten Jahre, aber doch teilweise deutlich besser als von so manchem befürchtet. Dementsprechend ist die Stimmung unter unseren Mitgliedern eher optimistisch und besonders seit der Wiederöffnung sind alle wieder sehr stark motiviert, es herrscht überwiegend Aufbruchsstimmung“, sagt Albert Fischer (Präsident Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik) gegenüber WatchPro Deutschland.

Dass trotz strenger Auflagen für den Geschäftsbetrieb die ZV-Mitglieder nur mit wenigen Fragen seit der Lockerung auf ihren Verband zukommen, führt er auf die gute und frühzeitige Informationspolitik zurück:

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„Wir haben unsere Mitgliedsbetriebe von Anfang an mit diesen Informationen versorgt, zum Beispiel über die Schließungsanordnungen, Förderprogramme, Steuerstundungen, Hygienemaßnahmen und über viele andere Themen … alles über unsere Innungen, auf unserer Homepage www.zv-uhren.de, unserer Facebook-Seite und ind den Branchennetzwerken. Wir geben auch Hilfestellungen zur Liquiditätssicherung und jetzt gerade sehr aktuell seit bereits knapp drei Wochen zum Thema Infektionsschutz, Hygienemaßnahmen und Arbeitsschutzstandards im Betrieb, damit sich unsere Kolleginnen und Kollegen rechtzeitig auf die Wiederöffnung unter Hygieneauflagen vorbereiten konnten.“

Das hat offenbar gut geklappt. Dabei sind diese wichtigen Informationen über die digitalen Kanäle des ZV offen und nicht in einem geschützen Mitgliederbereich zugänglich, „weil wir der Meinung sind, dass wir in dieser Krise wirklich alle gemeinsam daran arbeiten müssen, unsere Branche mit dem geringstmöglichen Schaden durch diese schwere Zeit zu bringen.“

Bezüglich der Richtlinien zur Wiedereröffnung der Geschäfte hat sich der ZV übrigens sehr frühzeitig mit der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) in Verbindung gesetzt, da diese von der Bundesregierung mit der Umsetzung beziehungsweise Konkretisierung der Hygieneauflagen unter anderem für den Einzelhandel für Uhren und Schmuck beauftragt wurde. „So konnten wir gemeinsam die neuen Richtlinien so abstimmen, dass deren Umsetzung für unsere Kolleginnen und Kollegen auch praktikabel ist“, berichtet Albert Fischer.

„Die allermeisten haben die notwendigen Infektionsschutz-, Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen gut umgesetzt, und auch wenn es hier und da noch ein wenig Eingewöhnungszeit braucht, bis das Ganze auch wirklich sitzt, läuft es schon recht rund.“

Tags : Albert FischerCoronaEinzelhandelHygienemaßnahmenUhrmacherverbandZentralverbandZV
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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