close

Zifferblätter aus Pforzheim für Uhren aus Glashütte

05_Cleaning_dials_after_black_galvanisation_SeaQ_Panorama_Date_sRGB_25cm

Glashütte Original hat nicht nur die Kompetenz für hochkomplizierte und präzise Uhrwerke. Der zur Swatch Group gehörige Uhrenhersteller verfügt als einer von nur wenigen im Prestigebereich über eine eigene Zifferblattmanufaktur, die sich in der süddeutschen Stadt Pforzheim befindet.

Das ist auch der Grund dafür, dass die Marke immer wieder mit außergewöhnlichen Zifferblättern überrascht. Zum Beispiel mit lackierten Varianten mit Dégradé-Effekt bei der „Sixties Panoramadatum“.

Bei den Zifferblättern der neuen Taucheruhren „SeaQ“ und „SeaQ Panoramadatum“ geht es aber nicht nur um die Schönheit. Denn um als Taucheruhr auch in großen Tiefen zu bestehen, müssen nicht nur in punkto Wasserdichtigkeit und absolut zuverlässige Präzision besondere Bedingungen erfüllt werden.

Story continues below
Advertisement

Es geht natürlich um die Ablesbarkeit, die im Hellen ebenso wie im Dunkeln und an Land genauso wie unter Wasser jederzeit problemlos möglich sein muss. Auffällige Ziffern, Indexe und Zeiger, die großzügig mit Leuchtmasse beschichtet sind, ist dabei stets ein probates Mittel.

Dennoch bleibt Spielraum für die Gestaltung. Dies bewiesen bereits Ende der 1960er-Jahre die Glashütter Designer, als sie die erste Glashütter Taucheruhr entwickelten. Der dabei kreierte Look mit seinen auffälligen arabischen Ziffern und den markanten Zeigern lieferte die Inspiration für die neuen Taucheruhren „SeaQ“ und „SeaQ Panoramadatum“.

Und diese präsentieren gleich ein neues Zifferblatt-Quartett.

Die beiden Versionen für die „SeaQ“ haben einen Durchmesser von 30,5 Millimeter und orientieren sich in Farbgebung und Gestaltung sehr stark an den historischen Vorbildern. Während auf der auf 69 Exemplare limiterten Variante „25 Rubis, Shockproof“ zu lesen ist, zeigt das nicht-limitierte Serienmodell den Schriftzug „Glashütte i/Sa“.

Mit 33,1 Millimetern sind die beiden Zifferblätter der „SeaQ Panoramadatum“ etwas größer und werden in Blau und Schwarz gefertigt. Neben dem größeren, bei 4 Uhr platzierten Fenster für das Panoramadatum, sind die applizierten Ziffern und Indexe, die dem Ganzen eine Dreidimensionalität verleihen, die auffälligsten Unterschiede zur kleineren „SeaQ“-Variante.

Tags : glashutteglashutte originalSeaQTaucheruhr
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

Leave a Response