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Zenith: „Wir wollen, dass die ‚Chronomaster Sport‘ die Benchmark für Chronographen wird.“

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Mit Stolz präsentierte Zenith am Dienstag dieser Woche ausgewählten deutschen Journalisten in einer Zoom-Konferenz den neuen „Chronomaster Sport“-Chronographen mit dem neuen Automatikkaliber El Primero 3600 mit präziser Zehntelsekundenmessung.

Romain Marietta, Products Development & Heritage Director Zenith, sagte bei seiner Begrüßung zu der Weltpremiere: „Dies ist für uns ein sehr wichtiger Launch, an dem wir seit drei Jahren gearbeitet haben, die Evolution vom ikonischen ‚Chronomaster‘. Diese Uhr ist für uns ein echtes Statement, mit dem wir demonstrieren und betonen, wer wir sind und was uns von anderen unterscheidet. (…) Wir haben wirlich hart für diese Präsentation gearbeitet, für das neue Uhrwerk und diese neue Uhr. (…) Der Name ‚Chronomaster Sport‘ ist ein wichtiger und sehr starker Name und bedeutet ‚Master of Chronograph‘. (…) Ich denke aufgund des Uhrwerkes gehören wir zu den Führenden im Chronographen-Segment.“

Die neue, bis zehn Bar wasserdichte „Chronomaster Sport“ legt den Grundstein für eine neue Ära des sportlichen Zenith-Chronographen, und zwar mit Hochfrequenzpräzision, sprich mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (5 Hz).

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Sie vereint die Eigenschaften und die Philosophie ihrer Vorgänger in Form des El Primero A386 und der „De Luca“ in einer Uhr und kombiniert diese mit dem neusten Stand der Zenith-Technologie.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger bietet das neue El Primero 3600 Kaliber eine optimierte Leistung und Präzision mit einer Zehntelsekundenanzeige, die direkt in die schwarze Keramiklünette eingelassen ist – ein Alleinstellungsmerkmal dieser Uhr.

Denn durch ihre Lünette aus polierter schwarzer Keramik hebt sich die neue „Chronomaster Sport“, die über ein schlankes und robustes 41-Millimeter-Edelstahlgehäuse mit den Drückern im Pumpenstil verfügt, deutlich von ihren Vorgängern ab.

Die „Chronomaster Sport“ ist in zwei Ausführungen verfügbar. Beide Modelle – mit schwarzem oder mit weißem Zifferblatt – verfügen über die typischen dreifarbigen El-Primero-Chronographenzähler in Blau, Anthrazit und Hellgrau, die bereits zu den Merkmalen der A386 aus dem Jahr 1969 gehörten. Jeder Zähler besitzt eine 60er-Skala, um für ein intuitives und augenblickliches Ablesen des Chronographen zu sorgen.

El Primero 3600 – Hochfrequenz für’s Handgelenk

Dank der Erfahrungswerte, die in über 50 Jahren beim El Primero und anderen Hochfrequenzchronographen gesammelt wurden, ist es Zenith gelungen, dieses Uhrwerk, das über eine Frequenz von 36.600 Halbschwingungen pro Stunde (5 Hz) verfügt, um eine Zehntelsekundenanzeige zu erweitern und die Gangreserve dank überarbeiteter Zahnprofile auf 60 Stunden zu erhöhen.

Das Manufakturkaliber bietet außerdem einen Sekundenstopp, mit dem auch gleich die Kronenpositionenin die gängige Reihenfolge Handaufzug, Datumsschnellschaltung und Zeigerstellung verändert wurde.

Die neue Konstruktion mit blauem Schaltrad und offenem Rotor, der mit dem fünfzackigen Stern von Zenith versehen ist, ist durch den Saphirglasboden zu begutachten.

Romain Marietta bezeichnet das El Primero 3600 als „ultimative Evolution“ des legendären Uhrwerkes, welches Rolex in einem Teil seiner Uhren in leicht überarbeiteter Form bis zur Jahrtausenwende verbaute. „Es ist ein neues Uhrwerk, aber wir haben die Seele, den Spirit und die DNA des El Primero“ beibehalten.

„Wir wollen, dass diese Uhr ein Bestseller wird“, so Marietta. Mit einem UVP von 9.400 (Kautschukband) beziehungsweise 9.900 CHF (Edelstahlband) sind die Chancen dafür nicht allzu schlecht. Aber er will noch mehr: „Wir wollen, dass die ‚Chronomaster Sport‘ die Benchmark für Chronographen wird.“

Tags : De Lucael primerozenith
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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