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Zeitzeichen für die Ostsee – 100 Euro für 100 Kilo Geisternetze

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Herrenlose Fischernetze aus Kunststoff treiben rund um Rügen in der Ostsee oder haben sich an Schiffswracks verfangen, die dort auf dem Meeresgrund liegen. Sie sind eine lebensbedrohliche Gefahr für alle Meeresbewohner.

Mühle-Glashütte unterstützt daher die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V., die seit 2019 regelmäßig Bergungsaktionen durchführt, um Geisternetze einzusammeln und zu heben. Dafür hat die Manufaktur gemeinsam mit der Zeitschrift GEO eine exklusive Sonderedition entwickelt: Die „ProMare Datum GEO Charity“.

„Für das Meer“ – das bedeutet der Name der Sportuhrenfamilie „ProMare“, der sich aus den lateinischen Worten „pro“ (= für, vor, vorwärts) und „mare“ (= Meer) zusammensetzt und darauf hinweist, dass die Uhren dieser Familie aufgrund ihrer Eigenschaften für den Einsatz am und im Meer besonders geeigent sind.

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In der „ProMare Datum GEO Charity“ erhält dieser Begriff noch eine zusätzliche Bedeutung. Denn mit der Sonderedition tut Mühle-Glashütte auch etwas für das Meer – genauer gesagt für die Ostsee.

Vom Kaufpreis gehen pro Uhr 100 € direkt an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. Damit lassen sich in der Ostsee rund 100 Kilogramm Geisternetze bergen – was den insgesamt 102 Tierarten zugute kommt, die dort heimisch sind: von Fischen, über Schweinswale und Robben bis hin zu Krebstieren und Seevögeln.

Die „ProMare Datum GEO Charity“ ist mit einem bis 30 bar wasserdichten Gehäuse inklusive verschraubter Krone und 2,5 Millimeter starkem Saphirglas ausgesattet. Zudem wurde für die auf 102 Exemplare limitierte GEO-Edition ein türkisblaues Zifferblatt entwickelt. Passend zur grünen Spitze des Sekundenzeigers wurde die Minuterie auérdem mit einer grünen Akzentlinie versehen.

Auch uhrwerksseitig beitet die Charity-Uhr einigen Besonderheiten, und zwar in Form eines exklusiven Rotors mit der Gravur des GEO-Schriftzuges und zwei Geisternetzsymbolen. Darüber hinaus wird der Gehäuseboden nicht nur mit dem Limitierungsanlass der Uhr versehen, sondern auch mit der individuellen Limitierungsnummer.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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