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WoSG: Die Nachfrage wird auch in diesem Jahr das Angebot übersteigen

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Der börsenkotierte britische Uhrenhändler Watches of Switzerland Group (WoSG) hat sein Vertrauen in den Luxusuhrensektor bekräftigt und prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr ein Wachstum von über 20 Prozent.

Das Geschäftsjahr 2023 (Mai 2022-April 2023) umfasst eine nach wie vor die Wirtschaft bremsende Pandemie, eine historisch hohe Inflation und die Unsicherheit des Ukraine-Krieges.

Trotzdem zeigt CEO Brian Duffy Zuversicht und bekräftigt, dass das Premium-Uhrengeschäft diese Stürme überstehen werde.

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„Wir gehen mit starker Dynamik in das Geschäftsjahr 2023, wobei die Verbrauchernachfrage das Angebot weiterhin übersteigt. Und in diesem Umfeld profitieren wir von unserer Stärke, sowohl in den Ausstellungsräumen als auch online“, erläutert er im Geschäftsbericht 2022.

Der Umsatz von WoSG stieg zu konstanten Wechselkursen um 40 Prozent auf 1,238 Mrd. £ im Jahr im Geschäftsjahr 2022, wobei der Gewinn um 54 Prozent auf 162 Mio. £ stieg. Die Nettoverschuldung wurde von 44 Mio. £ auf 14 Mio. £ reduziert.

Und auch wenn sich im 2. Quartal dieses Jahres der Luxusuhrenmarkt etwas abgekühlt hat, ist der Optimismus der WoSG ungetrübt.

„Die Gruppe geht mit starker Dynamik in das Geschäftsjahr 2023 und geht davon aus, dass die Störungen durch die Pandemie nun weitgehend hinter uns liegen und sich die Besucherfrequenz und der Flughafenverkehr kontinuierlich erholen“, heißt es im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.

„Obwohl wir uns des breiteren makroökonomischen Umfelds bewusst sind, glauben wir, dass die Stärke der Luxusuhrenkategorie mit ihrer einzigartigen Angebots-Nachfrage-Dynamik zusammen mit dem Erfolg unseres Modells weiterhin ein nachhaltig starkes Umsatzwachstum unterstützen wird.“

„Wir sind zweifellos in einem wachsenden Segment tätig“, betont Brian Duffy, der Wachstumspotenzial auch in Europa sieht:

„Wir haben jeden Markt analysiert und warten auf den richtigen Moment und die passende Gelegenheit. Wir haben uns in den Ländern keine unterschiedlichen Ziele oder Prioritäten gesetzt. Wir glauben, dass es in jeder Stadt in Europa Chancen für uns gibt.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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