close

WatchPro-Trend-Umfrage: Das Weihnachtsgeschäft 2020 und die Umsatzsteuersenkung – wie war’s? Die Ergebnisse

Umfrage_WG_MwSt

Das Jahr 2020 ist vorüber, die Weihnachtszeit liegt hinter uns, die Umsatzsteuersenkung ist beendet: Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen.

Prickelnd war es nicht, weder das Weihnachstgeschäft noch die Folgen der Mehrwertsteuersenkung – aber das hatte wohl auch niemand vom Corona-Jahr 2020 erwartet.

Man muss den Juwelieren Bewunderung zollen. Lediglich neun Prozent der Teilnehmer der aktuellen Watchpro-Trend-Umfrage sagen, dass das Weihnachtsgeschäft 2020 vollends ausgefallen ist. 32 Prozent verkauften sogar besser als erwartet, obwohl dies nur einen Bruchteil der normalen Umsätze zum Jahresende ausmachte. Aber immerhin 27 Prozent hatten sogar ein zu den Vorjahren vergleichbares Weihnachtsgeschäft.

Story continues below
Advertisement

Möglicherweise hat hier die Mehrwertsteuersenkung doch einen kleinen positiven Effekt gehabt, 32 Prozent aller Teilnehmer gaben dies zumindest an. Die große Mehrheit von 68 Prozent konnte jedoch keine umsatzsteigernden Auswirkungen feststellen.

Einen deutlichen Effekt hatte aber natürlich der Lockdown ab dem 16. Dezember. Für 64 Prozent war damit das Weihnachtsgeschäft beendet. Auch wenn viele Juweliere alternative Shoppingmöglichkeiten anboten und anbieten, allen voran die Bestellung per Telefon, Messenger oder Mail.

Wirklich Umsatz lässt sich damit aber wohl nicht machen. 91 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass es bei solchen Maßnahmen (wie auch Social Media usw.) eher darum geht, weiterhin für seine Kunden präsent zu sein.

Kommentare:

  • Es war völlig anders. Es wurden größere Stücke gekauft, allerdings war die Frequenz sehr viel geringer.
  • Besser als das letzte Jahr.
  • Minus 28 Prozent Umsatz im Dezember und im November Das komplette Jahr plus drei Prozent.
  • Lockdown ab 16.12. und dann nur noch ein bis zwei Kunden täglich, die ausgesuchte Ware kontaktlos abgeholt haben.
  • Sogar besser, wenn wir keinen Lookdown bekommen hätten.
  • Die Hälfte des Vorjahres, aufgrund der Schließung.
  • Wäre der Lockdown nicht gekommen, hätten wir das Vorjahr deutlich übertroffen.

Kommentare

  • Bestellte Ware wurde noch abgeholt, was den Umsatz gerettet hat.
  • Es wurde erheblich ruhiger
  • Bestellte Ware haben wir geliefert, das hat Kilometer gefressen
  • Service (Bandkürzen, Reparaturen und Batteriewechsel von häufig schicken gelassener Uhren, die bereits stehend oder defekt beim Kunden von Amazon ankam)
  • Nicht komplett, aber natürlich zu erheblichen Anteil.
  • Schaufenster- und Telefonverkauf

 

 

 

 

Kommentare

  • Eher das Gegenteil – Viel Aufwand und Nachfragen nach Prozenten.
  • Das ist in dieser besonderen Situation nicht feststellbar.
  • Drei Prozent Senkung können 60 Prozent Umsatzrückgang nicht auffangen. Das sind so Alibi Entscheidungen der Berufspolitiker.

Tags : Click & CollectCoronaLockdownMehrwertsteuerOnlineshoppingTrend-UmfrageWeihnahctsgeschäft
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

Leave a Response