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WatchPro Deutschland – März-Ausgabe 2021

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Wir müssen reden! Digitalisierung – auch wenn es für einige stationäre Händler nach dem C-Wort mittlerweile auf Platz zwei der „Ich-kann-es-nicht-mehr-hören“-Begriffe rangiert: Wir müssen darüber reden.

Ich habe dies in den letzten Wochen verstärkt getan und festgestellt, dass ich damit auch in unserer Branche nicht alleine bin. Die Industrie tut es, der Konsument sowieso und der stationäre Handel hat in den zurückliegenden Monaten viel Boden gut gemacht. Hersteller und Marken setzen zunehmend auf den direkten Kontakt zum Endkunden – digital natürlich. Und das bedeutet neben der Nutzung von Social Media zur Kundenkommunikation auch E-Commerce.

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So hat zum Beispiel TAG Heuer im vergangenen Jahr in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien die „eigene E-Commerce-Plattform unter www. tagheuer. com implementiert und sehr erfolgreich gestartet“, wie Davide Lunghi, CEO von TAG Heuer Deutschland, Österreich und den Niederlanden, im großen WatchPro-Interview berichtet. Lange-CEO Wilhelm Schmid verriet kürzlich in einem Interview mit dem Handelsblatt: „Wir selbst wollen unseren Kunden im Laufe des Jahres mit einem eigenen digitalen Shop entgegenkommen.“ Und mit Mühle-Glashütte hat eine andere deutsche Top-Marke im Rahmen des Website-Relaunches einen eigenen Onlineshop eröffnet.

Dass sie damit das veränderte Konsumentenverhalten widerspiegeln bestätigt das IFH Köln für den deutschen Markt: Nach coronabedingtem Rekordjahr mit Onlinevolumen zwischen 80 und 88 Milliarden Euro werden bei Trendfortschreibung 2024 120 Milliarden Euro erreicht, bei zunehmender Dynamik sogar bis 141 Milliarden Euro.

Muss der stationäre Handel also digitaler werden, um mit dem Onlinehandel mithalten zu können? Marcus Diekmann, Geschäftsführer von Rose Bikes und Initiator von „Händler helfen Händlern“ mit mittlerweile über 3.500 Mitgliedern sagt: „Ja, ob er will oder nicht.“ Dabei muss es nicht immer „hardcore digital“ sein, wie er im Gespräch mit WatchPro erläutert.

Einfach links liegen lassen kann der stationäre Handel die eigene Digitalisierung also nicht, um auf die Wiederkehr der guten alten Vor-Corona-Zeit zu hoffen. Und mittlerweile gibt es viele, für den klassischen Fachhandel maßgeschneiderte Konzepte: Vom flexiblen Onlineshop, wie ihn beispielsweise das Unternehmen Wesionaire mit dem Shopware-System anbietet, bis hin zur automatisierten Kundenansprache CloudSurf, bei der der Juwelier eigentlich nur noch seine Wünsche äußern muss. Diese und weitere spannende Geschichten finden Sie in dieser Ausgabe.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!


Die Themen der März-Ausgabe

Branchenjahr 2020: Es gibt nichts zu beschönigen.“

Zeitzeichen I: Bulova Accutron und Omega Speedmaster Speedsonic „Lobster“

Interview: Die Agenda 2021 von TAG Heuer ist prallgefüllt

Parmigiani Fleurier: Manufaktur mit dem Blick nach vorn

Händler helfen Händlern: Der Handel muss sich vernetzen

CloudSurf: Automatisierte Kundenansprache

Wesionaire: Shopware als Onlinelösung für den stationären Juwelier

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