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WatchPro Deutschland – Dezember-Ausgabe 2020

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Nachhaltige Digitalisierung – Die Watches & Wonders wurde als physische Veranstaltung abgesagt, die Inhorgenta Munich in den April verlegt – auch die Uhren- und Schmuckbranche bereitet sich darauf vor, dass uns Corona noch einige Wochen und Monate begleiten wird – verbunden mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen.

Das gilt auch für den stationären Handel, der mit anhaltend niedrigerer Frequenz im Ladengeschäft auskommen muss. Sei es, weil den einen die Shoppingtour keinen Spaß macht, wenn der Gang ins Café oder der Abschluss im Restaurant nicht möglich sind, sei es aufgrund von Bedenken ob der eigenen Gesundheit.

Oder weil man einfach einer neuen Generation angehört, die mit einem großen On- und Offline-Angebot aufgewachsen ist und beides ganz selbstverständlich verbindet und nutzt – Corona hin oder her. Laut einer Umfrage der weltweit tätigen Marketingexperten von Bright Local nutzen etwa 50 Prozent der 18- bis 34-Jährige täglich das Internet, um regionale Unternehmen zu finden – Tendenz sinkend.

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Daraus kann man als lokaler Händler nur eine Schlussfolgerung ziehen: Um in Zukunft relevant zu bleiben, ist die Präsenz im Internet unabdingbar. Und zwar einer qualitativ anspruchsvolle Präsenz, die auf dem tatsächlichen Konsumentenverhalten basiert. Und da liegt die Krux.

Zum einen muss dieses in der eigenen Branche und Region erst einmal ermittelt werden, um die gewonnen Erkenntnisse dann in eine sinnvolle und effektive Digitalisierung umzusetzen. Psychologisches, ökonomisches sowie technisches Wissen sind dafür erforderlich – das erscheint im ersten Moment kaum zu bewältigen. Schließlich hat man ja auch noch ein Geschäft zu führen.

Zum Glück gibt es aber mittlerweile viele Inititaiven, Projekte und Unternehmen, die sich gezielt auf die Digitalisierung des Einzelhandels spezialisiert haben. Einige von Ihnen kommen selbst aus der Einzelhandelsbranche beziehungsweise bringen konkrete Erfahrungen aus diesem Bereich mit. Vier dieser ganz unterschiedlichen Ansätze stellen ich Ihnen in dieser Ausgabe vor.

Apropos jüngere Käufergruppe: Nachhaltigkeit ist noch so ein Thema, ohne das man in Zukunft wohl kaum noch überzeugen kann. Die Marketingfassade muss dem strengen Blick dahinter der Generation Greta zunehmend standhalten. Slogans ohne echte Überzeugung ziehen immer weniger oder schaden dem Image sogar.

Einer, der sich bereits seit Jahrzehnten mit dem Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz beschäftigt, ist André Bernheim, Mitinhaber und Vorstandsmitglied von Mondaine Watch Ltd. „Umweltschutz ist für uns keine Modeerscheinung“, betont er und hat dies ausführlich im Gesprach mit WatchPro erläutert.

Die Dezember-Ausgabe kann als Printausgabe kostenfrei bestellt werden. Hier geht es zur digitalen Ausgabe.


Die Themen der Dezember-Ausgabe:

Tissot-CEO Sylvain Dolla: „Tissot soll Nummer 1 bleiben.“

Bucherer/Blaken: Exklusive Kooperation im Pre-owned-Markt

Mondaine: Umweltschutz ist für uns keine Modeerscheinung

Bulova: „A History of Firsts“

dein-juwelier.de: „Wir sind bereit!“

Interness: „Der Onlineshop ist nicht die Ultima-Ratio.“

Dr. Scharenberg Online: Schritt für Schritt in die digitale Welt

regyonal: Regional einkaufen wie bei den großen Online-Plattformen

Komsa: Coach für smarte Erfolge

TAG Heuer: Synopsis macht die „Connected“ noch vielfältiger

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