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WatchPro: 3 Fragen an ….: Wie die Juweliere in Österreich mit der Corona-Krise umgehen

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Anja Beuning, freie Redakteurin und gelernte Uhrmacherin mit langjähriger Erfahrung im Einzelhandel, berichtet über österreichische Juweliere im und nach dem Lockdown.

Am 16. März begann in unserem schönen Nachbarland der komplette Lockdown des Handels, einhergehend mit Ausgangsbeschränkungen, Schulschließungen und so weiter. Nur die Geschäfte der Grundversorgung durften weiter öffnen. Ab dem 1. Mai durften Geschäfte ab 400 Quadratmetrer wieder öffnen, dazu zählten die meisten Juweliere.

Wie in Deutschland gab und gibt es zahlreiche staatlichen Hilfen und Eigeninititaiven zur Unterstützung des Handels. Das reicht von einem Krisenfonds zur Sicherung von Standort und Beschäftigung für Betriebe aller Größenordnungen und Branchen mit umfassenden Hilfsmaßnahmen über die Stundungen von Steuerzahlungen bis hin zur staatlich geförderten Kurzarbeit.

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Hinzu kamen unbürokratische Unterstützung durch Banken, die zusätzliche Kredite zur Verfügung stellen oder Kreditraten gestundet haben und zum Beispiel die Initiative „Händler helfen Händlern“ des Handelsverbands.

Am 19. März sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit den Worten „Koste es, was es wolle“, Notfallhilfen für besonders hart getroffene Branchen wie den Einzelhandel in Milliarden-Höhe zu. Am 27. März kam außerdem ein ebenfalls milllliardenschwerer Härtefallfond und am 6. April ein Corona-Hilfsfond für Einzelhandelsgeschäfte hinzu.

Und die Juweliere in Österreich?

Die haben sich wacker geschlagen und die Zeit der Schließung durchaus kreativ genutzt, berichtet Anja Beuning.

Der Handelsverband Österreichs meldet, dass etwa ein Drittel der Einzelhändler von der Schließung bedroht seien – wie hart es die Juweliere treffen wird, ist noch nicht ausgemacht, so Anja Beuning.

 

Tags : Anja BeuningCoronaEinzelhandelLockdownOsterreich
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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