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Watches & Wonders – Teil 5: Ferdinand Berthoud, Louis Moinet, Purnell, Speake Marin und Roger Dubuis

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Zur digitalen Watches & Wonders Geneva geizen die 38 Aussteller nicht mit aufregenden Neuheiten.

Eine Auswahl der spannendsten Uhrenvorstellung zeigen wir Ihnen hier:

Watches & Wonders – Teil 1: Bulgari, Hermès, Hublot, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc

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Watches & Wonders – Teil 2: Panerai, Piaget, Rolex, TAG Heuer, Tudor und Vacheron Constantin

Watches & Wonders – Teil 3: Carl F. Bucherer, Chronoswiss, Maurice Lacroix, Moser & Cie., Oris und Zenith

Watches & Wonders – Teil 4: Arnold & Son, Baume & Mercier, Cartier, Chopard und Greubel Forsey

Ferdinand Berthoud – Régulateur Squelette FB RS”

Das Kaliber FB-T.FC-RS basiert auf dem Kaliber FB-T.FC-RS und läutet bei Ferdinand Berthoud eine Neuerung ein, die es dem Sammler ermöglicht, sich das Gehäuse auswählen zu können, eckig oder rund. Lediglich 20 Exemplare werden produziert.

„Unser Hauptziel besteht darin, im Interesse des Sammlers zu handeln“, erklärt Karl-Friedrich Scheufele, Präsident der Chronométrie Ferdinand Berthoud. „Indem wir im Voraus kommunizieren, wie viele Exemplare eines bestimmten Uhrwerks wir produzieren werden, schaffen wir totale Transparenz. Sammler achten genauso auf die Seltenheit eines Zeitmessers, den sie besitzen, wie auf diejenige des eingebauten Uhrwerks. Indem wir sowohl das eine wie das andere kommunizieren, fokussieren wir auf das Uhrwerk und den Kunden und schützen so die Integrität seiner Sammlung“

Das Kaliber FB-T.FC-RS ist das erste skelettierte Uhrwerk der Manufaktur. Der Chronometer mit Regulatorzifferblatt, Tourbillon und Antrieb über Kette und Schnecke ist vom Marinechronometer N° 8 inspiriert, den der Meisteruhrmacher Ferdinand Berthoud 1768 in Paris anfertigte. Durch eine bei 2 Uhr sichtbare Öffnung zeigt eine groß dimensionierte Saphirscheibe die Stunden an, während auf dem erhöhten Zifferblatt bei 12 Uhr die Minuten abgelesen werden. Die Sekunden werden am Zifferblattrand auf einem ebenen Rehaut aus Saphirglas abgelesen.

Durch den Gehäuseboden sichtbar hebt und senkt sich ein einseitig gelagerter Kegelstumpf auf einem mit dem Federhaus verbundenen Schraubengewinde. Ein Taster, bestehend aus einem Arm, an dessen Ende ein Rubin sitzt, ertastet den Energievorrat des Federhauses anhand seiner Position auf dem Konus. Der Arm überträgt diese Information mittels flacher Hebel und einer Spiralfeder an den Gangreservezeiger auf der Zifferblattseite.

Wie alle Uhrwerke der Manufaktur ist das Kaliber FB-T.FC-RS offiziell als Chronometer zertifiziert und wurde in der Entwicklungsphase ausgiebig der Fleuritest-Prüfung unterzogen.

Die Wahl des Gehäuses zum Uhrwerk liegt, wie weitere von der Chronométrie Ferdinand Berthoud angebotene Kombinationen, in der Entscheidung des Sammlers. Die Manufaktur bietet neu zwei Varianten an: die Version FB 1RS.6 in einem achteckigen Gehäuse aus zementiertem Stahl und die Version FB 2RS.2 in einem runden Gehäuse aus 18 Karat Roségold.

 

Louis Moinet – 8 Marvels of the World”

Louis Moinet lädt zu einer Reise zu acht Weltwundern ein, also zu den schönsten beziehungsweise faszinierendsten Errungenschaften der Menschheit im Laufe der Jahrhunderte: das Kolosseum in Rom, die Blaue Moschee in Istanbul, die Wüstenstadt Petra, die Pyramide von Khufu, der Taj Mahal, in Indien, die Chinesische Mauer, die Christusstatue in Rio de Janeiro und die Inka-Ruinenstadt Machu Picchu.

Jedes dieser Weltwunder wurde mittels höchster Uhrmacherkunst interpretiert, sodass am Ende der Reise acht einzigartge Kreationen standen. Alle sind mit Kaliber LM 35 mit 60-Sekunden-Tourbillon ausgestattet.

Purnell – „Escape II Treasure Baguette Rainbow”

Die auf der Watches & Wonders 2020 erstmals vorgestellte Schweizer Uhrenmarke, die auf Tourbillons spezialisiert ist, bekennt erneut Farbe und präsentiert ihre „Escape II Treasure Baguette Rainbow“ in einem neuen Durchmesser von 48 Milimetern. Sie wird vom Double Spherion-Uhrwerk angetrieben – das schnellste Triple Axis Tourbillon der Welt –, das in Zusammenarbeit mit dem Uhrmachermeister Eric Coudray entworfen entwickelt und an Purnells Technik des Edelsteinsetzens der Tourbillonkäfige angepasst wurde.

Zahllose Diamanten, Saphire, Rubine und Tsavorite zieren nicht nur den Tourbillonkäfig, sondern auch Zifferblatt, Lünette und Bandanstöße.

Speake Marin – “One & Two Openworked Dual Time Mint”

Der jüngste Neuzugang der Openworked-Kollektion in Minzgrün, Silber und Schwarz setzt auf das Kaliber SMA02 mit 52 Stunden Gangreserve, Dual-Time-Anzeige, retrogradem Datum und kleiner Sekunde. Im Zusammenspiel mit der Öffnung im Zifferblatt ergibt sich ein optisches Dreick.

Das moderne Design wird unterstrichen durch die schwarzen DLC-beschicheteten Titanelemente auf dem Zifferblatt, die die Materialität des Gehäuses aufgreifen, erhältlich mit 38 und 42 Millimetern Durchmesser.

Roger Dubuis – „Excalibur Single Flying Tourbillon”

Das Kaliber RD512SQ wurde von oben bis unten neu gestaltet, um eine schlankere Optik und gleichzeitig mehr Transparenz und Tiefe zu erzielen. Mit einem unteren Tourbillonkäfig aus Titan und einem oberen Tourbillonkäfig aus hochglanzpoliertem Kobaltchrom ist das Gewicht der Kreation auf ein Optimum reduziert. Eine erweiterte Gangreserve von 72 Stunden bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Uhr an Wochenenden beiseitezulegen, ohne sich am Montag um eine Neueinstellung kümmern zu müssen. Im Innern des Tourbillons wurde zudem nicht magnetisches Material verwendet, um dem Träger eine noch bessere Benutzererfahrung zu bieten.

Das 42-Millimeter-Gehäuse erscheint in einer Auflage von 88 Exemplaren pro Farbvariante: Titan mit dunkelgrauer DLC-Beschichtung, Kobaltchrom CarTech Micro-Melt BioDur CCM und das neue EON GOLD, ein Roségoldton, der dank des Anlaufschutzes besonders stabil ist.

Hinzu kommt die „Excalibur Glow Me Up“, eine auf nur acht Exemplare limitierte Weltneuheit von Roger Dubuis. Tagsüber zeigt sich das neue Kaliber mit einfachem fliegendem Tourbillon elegant mit 60 Diamanten im Baguetteschliff auf der Lünette. Bei Nacht erweckt eine ganz andere Version den Zeitmesser mit leuchtenden und schillernden Diamanten zum Leben. Zum einen werden dafür die Einkerbungen, die die Steine fixieren, mit Superluminova gefüllt, Pigmenten, die die Diamanten zum Leuchten bringen, ohne sie zu verändern. Zum anderen ermöglicht ein weiteres Patent, auch die Winkel des Uhrwerks sowie die emblematische sternförmige Brücke mit Superluminova zu beschichten.

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