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Watches & Wonders – Teil 2: Panerai, Piaget, Rolex, TAG Heuer, Tudor und Vacheron Constantin

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Gestern ist der Startschuss für den Marathon Watches & Wonders Geneva gefallen und 38 Marken haben sich auf den Weg der Neuheiten-Präsentation gemacht.

Eine Auswahl der spannendsten Uhrenvorstellung zeigen wir Ihnen hier:

Watches & Wonders – Teil 1: Bulgari, Hermès, Hublot, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc

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Panerai –„Submersible Bronzo Blu Abisso“

Mit dem Debüt in 2011 ist Bronze ein fester Bestandteil der Panerai-Kollektion geworden. Nun wird erstmalig ein Modell in 42 Millimetern präsentiert: Die „Submersible Bronzo Blu Abisso“ mit mattblauem Zifferblatt ist auf 1.000 Exemplare pro Jahr limitert.

Das charakteristische sich stest verändernde Aussehen von Bronze wird durch Symbole verstärkt, die seit jeher zur „Submersible“-Kollektion gehören. Zu diesen Merkmalen gehören die Nieten auf der abgestuften Lünette sowie die mit beigem Superluminova gefüllten Punkte und Indizes, die sich deutliche vom Zifferblatt abheben.

Darüber hinaus zeichnet sich das bis 30 Bar wasserdichte Modell durch eine abgestufte unidirektional drehbare Lünette, eine Kronenschutzvorrichtung und ein dickes Saphirglas auf dem Gehäuseboden aus.

Getragen wird es an einem blauen Vintage-Wildlederarmband in Blau mit Ecru-Nähten. Ein zweites blaues Kautschukband sowie ein Schraubendreher zum Wechseln der Schließe und eine Box aus recyceltem Kunststoff sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Piaget – „Limelight Gala Precious Rainbow“

Zum ersten Mal wurde die Kollektion „Limelight Gala“ mit ihren asymmetrischen Stegen in den 1970er-Jahren präsentiert und zieht nich immer die Blicke auf sich. Das gilt vor allem für eines der sechs neuen Modelle.

Für diese Uhr hat Piaget ein Arrangement aus fünf grünen Tsavoriten (etwa 0,91k) und 37 farbigen Saphiren (etwa 7,9k) im Brillantschliff geschaffen, deren Farben von Rot, Orange und Gelb bis hin zu Blau, Indigo und Violett reichen und jeden Regenbogen erblassen lassen.

Farbige Edelsteine dieser Güte in den entsprechenden Größen zu finden, ist eine riesige Herausforderung und kostet viel Zeit und Mühe. Auch das Verzieren der Uhr erforderte viel Geduld und große Expertise seitens der Edelsteinsetzer, die dafür sorgen mussten, dass der Übergang von Stein zu Stein sowohl in farblicher Hinsicht als auch mit Blick auf die Größe fließend ist. Zum Einsatz kam hier die komplizierte Serti-Descendu-Technik, die die Strahlkraft jedes einzelnen Edelsteins erhöht.

Die „Limelight Gala“ mit Automatikantrieb hat ein 32-Millimeter-Gehäuse aus 18k-Roségold mit passendem Zifferblatt und Armband, welche beide im für Piaget charakteristischen Palastdekor verziert sind.

Rolex – „Oyster Perpetual Datejust 36“

Rolex stellt vier neue Ausführungen seiner „Oyster Perpetual Datejust 36“ vor, die sich mit einem Zifferblatt in neuartigem Design präsentieren: „Palmenmuster“ oder „Riffelmuster“. Das Palmenmuster erinnert an tropische Wälder, während das Riffelmuster die für einige Rolex-Lünetten charakteristische Riffelung aufgreift.

Das Palmenmuster ziert drei dieser Ausführungen. Bei der ersten Ausführung – in Edelstahl Oystersteel mit Oyster-Band – erscheint es auf olivgrünem Zifferblatt, bei der zweiten – in Rolesor gelb, ebenfalls mit Oyster-Band – auf goldenem Zifferblatt und bei der dritten – in Rolesor Everose mit Jubilee-Band – auf silbernem Zifferblatt.

Das Riffelmuster wiederum schmückt das goldene Zifferblatt der letzten Ausführung in Rolesor gelb, die gleichfalls mit dem Jubilee-Band versehen ist.

Diese neuen Ausführungen der „Datejust 36“ sind mit dem Kaliber 3235 ausgestattet.

Die „Oyster Perpetual Cosmograph Daytona“ erscheint in diesem Jahr in drei Ausführungen, die alle über ein Metallmeteorit-Zifferblatt verfügen, von dem sich die Chronographen-Totalisatoren auf der 3-, 6- und 9-Uhr-Position in Schwarz abheben.

Die Ausführung in 18 Karat Weißgold besitzt eine Cerachrom-Monoblock-Lünette aus schwarzer Keramik mit Tachymeterskala und ein Oysterflex-Band. Die beiden anderen Ausführungen, in 18 Karat Gelbgold beziehungsweise 18 Karat Everose-Gold, verfügen über eine Metall-Lünette mit Tachymeterskala und ein Oyster-Band.

Die legendäre Tachymeterskala des „Cosmograph Daytona“ ist bei der ersten Ausführung in der Cerachrom-Lünette versenkt, während sie bei den beiden anderen in die Metall-Lünette graviert ist.

Diese neuen Ausführungen des Cosmograph Daytona sind mit dem Kaliber 4130 ausgestattet.

TAG Heuer – „Aquaracer Professional 300“

TAG Heuer hat die „Aquaracer“ wiederbelebt und in einer völlig überarbeiteten Version vorgestellt. Das neuste Modell trägt den Namen „Aquaracer Professional 300“. Das Konzept dahinter: eine leistungsstarke und ergonomische Uhr für Taucher zu kreieren, die unverkennbar TAG Heuer und „Aqauracer“ ist. Dies bedeutete, vor allem sechs charakteristischen Merkmalen zu berücksichtigen und zu aktualisieren.

Seit 1983 bietet die Kollektion stets eine einseitig drehbare Lünette, eine verschraubte Krone, eine Wasserdichtigkeit bis mindestens 20 Bar, Leuchtmarkierungen, ein Saphirglas und eine doppelte Sicherheitsschließe.

Die zwölfseitige, einseitig drehbare Lünette beispielsweise wurde beibehalten. Die Designer integrierten allerdings einen kratzfesten Keramikeinsatz und riffelten jede der zwölf Facetten, damit die Lünette leicht zu greifen und zu drehen ist. Auch der Drehmechanismus wurde überarbeitet und ist nun glatter, leiser und einfacher einzustellen ist. Der Kronenschutz wurde ebenfalls neu durchdacht und ist nun weicher und abgerundeter.

Herausgekommen sind acht Referenzen, die alle vom automatischen Calibre 5 angetrieben werden und bis 30 Bar wasserdicht sind. Zur besseren Ablesbarkeit wurde das Saphirglas um eine Lupe über der Datumsanzeige ergänzt und ein breiterer, schwertförmiger Stundenzeiger und ein schmalerer Minutenzeiger verwendet. Zeiger und Indexe sind mit Superluminova beschichtet. Insgesamt ist die neue „Aquaracer“ auch dünner, leichter und ergonomischer gestaltet.

Um das Erscheinungsbild der „Aquaracer Professional 300“ zu vervollständigen, kehrten die Designer zum berühmten Skaphander-Taucherhelm zurück, der erstmals 2004 auf dem „Aquaracer“-Gehäuse erschien. In Anlehnung an die Facetten, die zum roten Faden des neuen Designs werden, machten sie den Taucherhelm eckiger und fügten eine zwölffacettige Frontplatte hinzu. Dahinter befindet sich ein sich wiederholendes sechseckiges Motiv. Der Gehäuseboden ist nun auch immer rechtwinklig zum Gehäuse, sodass der Skaphander aufrecht sitzt.

Vier Referenzen werden über einen Gehäusedurchmesser von 43 Millimeter verfügen und drei werden ein Gehäuse mit 36 Millimetern aufweisen.

Tudor – „Black Bay Fifty-Eight“

Die neue „Black Bay Fifty-Eight“ in 18 Karat Gelbgold mit transparentem Gehäuseboden ist für Tudor eine Premiere bei einer Taucheruhr.

Der Name bezieht sich einerseits auf das Edelmetall, aus dem das Gehäuse gefertigt ist, aber auch auf das Jahr 1958, in dem die erste, bis zu einer Tiefe von 20 Bar wasserdichte Taucheruhr von Tudor, die Referenz 7924 oder „Big Crown“, eingeführt wurde.

Neben anderen ästhetischen Bezügen auf diese historische Armbanduhr ist dieses Modell mit einem Gehäuse von 39 Millimetern Durchmesser ausgestattet und bleibt damit den charakteristischen Proportionen der Modelle aus den 1950er-Jahren treu.

Sie ist aber die erste Tudor Taucheruhr, die aus 18 Karat Gelbgold hergestellt und mit einem transparenten Gehäuseboden angeboten wird.

Letzterer gibt den Blick auf das COSC-zertifizierte Manufakturwerk Kaliber MT5400 mit 70 Stunden Gangreserve frei. Während das COSC im täglichen Betrieb einer Armbanduhr eine durchschnittliche Abweichung von zwischen –4 und +6 Sekunden im Verhältnis zur absoluten Zeit in einer Bewegung zulässt, besteht Tudor jedoch auf eine Abweichung von -2 bis +4 Sekunden im Betrieb, wenn die Uhr vollständig zusammengebaut ist.

Vacheron Constantin – „Overseas Tourbillon“

Nach der Stahlversion von 2019 präsentiert sich nun das „Overseas Tourbillon“-Modell aus 18-karätigem 5N Roségold, mit blau lackiertem Zifferblatt, satiniertem Sonnenschliffsechseckiger Lünette sowie austauschbarem Armbandsystem.

Im Inneren tickt das Kaliber 2160, ein extra-flaches Tourbillon-Uhrwerk mit einer Höhe von nur 5,65 Millimetern und 80 Stunden Gangreserve, bestehend aus 188 Einzelteilen. Allein für den vollständig von Hand geschliffenen Steg sind 12 Arbeitsstunden erforderlich. Die periphere Schwungmasse besteht aus 22-karätigem Gold und ist mit Motiven verziert, die vom Malteserkreuz inspiriert sind.

Die Uhr kann je nach Wunsch an einem Armband aus 18-karätigem 5N Roségold, blauem Mississippiensis-Alligatorleder oder blauem Kautschuk getragen werden.

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