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Watches & Wonders – Teil 1: Bulgari, Hermès, Hublot, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc

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Gestern ist der Startschuss für den Marathon Watches & Wonders Geneva gefallen und 38 Marken haben sich auf den Weg der Neuheiten-Präsentation gemacht.

Eine Auswahl der spannendsten Uhrenvorstellung zeigen wir Ihnen hier:

 

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Bulgari – „Octo Finissimo Perpetual Calendar“

Mit dieser Uhr feiert Bulgari ihren siebten Weltrekord in sieben Jahren – und noch mehr. 2014 bis 2021: Sieben Jahre, annähernd 60 internationale Auszeichnungen und eben ein siebter Weltrekord mit der „Octo Finissimo Perpetual Calendar“.

Nach der Entwicklung ultraminiaturisierter Uhren mit Automatikwerk, Minutenrepetition, Chronograph und Tourbillon präsentiert Bulgari mit diesem Modell den flachsten ewigen Kalender der Welt. Dieser neue Rekord ist in zwei Gehäuse-Werkstoffen erhältlich: aus Titan wie bei allen Weltrekorden der Marke und aus Platin beim „Signature“-Modell.

In dem extrem begrenzten Innnenraum des flachen 40-Millimeter-Gehäuses von nur 5,8 Millimeter Stärke wirken nicht weniger als 408 Komponenten zusammen. Die Entwicklung des 2,75 Millimeter hohen Kalibers BVL 305 mit 60 Stunden Gangreserve verlangte von den Uhrwerkskonstrukteuren der Manufaktur in Le Sentier im Schweizer Jura neue Lösungen, darunter den Einsatz eines Mikrorotors und die optimale Nutzung des Raums zwischen den Komponenten, ohne deren Abmessungen zu verringern.

Das Uhrwerk treibt den Stunden- und Minutenzeiger sowie alle Funktionen des ewigen Kalenders an: das retrograde Datum, den Wochentag, den Monat und die retrograde Schaltjahranzeige. Sie werden über drei Korrektoren eingestellt: einen für das Datum bei 2, einen weiteren für den Monat bei 4 und einen dritten für den Tag zwischen 8 und 9 Uhr.

Wird die „Octo Finissimo Perpetual Calendar“ ständig getragen, braucht man sich jedoch vorerst keine Gedanken zu machen, wie die Anzeigen eingestellt werden. Eine manuelle Korrektur wird erst im Februar des Schaltjahrs 2100 notwendig sein.

Hermès – „H08“

Die neue „H08“ steht im Einklang mit den Impulsen des modernen Mannes und hält Schritt mit jedem Atemzug und jeder Aufregung, jedem Moment der Ruhe und jeder Geschwindigkeit, bschreibt Hermès diese neue Kreation.

Hingucker ist das kreisförmige Zifferblatt in einem Gehäuse im abgerundete Kanten. Dabei ist die „H08“ nicht farbenscheu und zeigt sich in Schwarz, Grau und Anthrazit, aber auch in Blau oder Orange.

Die Konturen der 0 und 8 erinnern dabei an die Form des Gehäuses. Indessen verkörpert die Zahl 0 die Leere. Die horizontal gelegte Zahl 8 symbolisiert die Unendlichkeit.

Angetrieben durch das mechanische Hermès-Manufakturwerk H1837 mit Automatikaufzug, umfasst die neue Linie „H08“ drei große Modelle in Kissenform mit verschraubter Krone. Das erste verfügt über ein mit Graphen gefülltes Kompositgehäuse, das von einer satinierten und polierten Keramik-Lünette gekrönt wird. Sein mit Schwarzgold behandeltes Zifferblatt wird akzentuiert durch einen Minutenring, leuchtende arabische Ziffern sowie Zeiger aus schwarzem Nickel, welche die Stunden, Minuten, Zentralsekunden und das Datum bei 4 Uhr 30 anzeigen. Das Modell ist mit einem schwarzen Kautschukarmband mit einer Butterfly-Faltschließe aus Titan ausgestattet.

Zwei weitere Varianten, die erste aus mattschwarzem, DLC-behandeltem Titan, die zweite aus satiniertem Titan, werden durch ein schwarzes, vernickeltes Zifferblatt ergänzt und sind mit einem neuen Gurtarmband in Blau oder Schwarz oder einem Kautschukarmband in Schwarz oder Orange erhältlich.

Hublot „Big Bang Integral Tourbillon High Jewellery“

Mit einer spektakulären Architektur aus 484 Baguette-Diamanten mit insgesamt 31 Karat, der Ästhetik der vollständigen Integration des 43-Millimeter-Gehäuses in das Armband und einem Saphirglas-Zifferblatt, das einen umfassenden Einblick in die Mechanik bietet, vereint die „Big Bang Integral Tourbillon High Jewellery“ in einem einzigen Zeitmesser all das, was die Identität und die Besonderheit von Hublot ausmacht.

Der Name dafür lautet „Big Bang Integral Tourbillon High Jewellery” und dieses Modell hat es unübersehbar auch in sich.

Neben seinen wie schwebend wirkenden Komponenten weist das bei 6 Uhr positionierte Tourbillon des vollständig hausintern entworfenen Manufakturwerks HUB6035 auch Merkmale wie einen zifferblattseitig sichtbaren Mikrorotor und drei transparente Saphirbrücken auf.

IWC Schaffhausen – „Big Pilot’s Watch 43“

Dieses neue Modell ist eine originalgetreue Interpretation des ikonischen Beobachtungsuhr-Designs in einem 43-Millimeter-Gehäuse aus Edelstahl. Es ist wahlweise mit einem schwarzen oder blauen Zifferblatt erhältlich und wird vom IWC-Manufakturkaliber 82100 mit Pellaton-Aufzug und 60 Stunden Gangreserve angetrieben, das durch einen Saphirglasboden sichtbar ist.

Ein benutzerfreundliches EasX-Change-System sowie umfangreiche Armbandoptionen aus Kalbsleder, Kautschuk und Edelstahl machen die „Big Pilot’s Watch 43“ auch zu einem Verwandlungskünstler.

 

Markante Kegelkrone, Armband mit vier Nieten, offenes und einfach ablesbares Zifferblatt die IWC-Fliegeruhren-DNA ist nicht zu übersehen. Ihr funktionales Design im Stil eines einfach ablesbaren Cockpit-Instruments wurde von einer militärischen Beobachtungsuhr aus den 1940er-Jahren inspiriert. Die übergroße Krone ist ein weiteres Detail, das die moderne „Big Pilot’s Watch“ mit ihrem historischen Vorfahren teilt. Sie ermöglichte es den Piloten, ihre Uhr auch mit den gepolsterten Handschuhen ihrer Anzüge zu bedienen.

Jaeger-LeCoultre – „Reverso Hybris Mechanica Calibre 185 Quadriptyque“

Jaeger-LeCoultre würdigt ihre „Reverso“ mit der Lancierung des komplexesten Zeitmessers, den diese symbolträchtige Kollektion je gesehen hat. Die „Reverso Hybris Mechanica Calibre 185“ ist das Ergebnis von über sechs Jahren Entwicklung.

Es handelt sich um die weltweit erste Armbanduhr mit vier funktionalen Zifferblättern. Indem sie auf dem inneren Zifferblatt der ikonischen Bodenplatte der Reverso drei verschiedene Informationen über den Mond anzeigt (den synodischen Zyklus, den drakonitischen Zyklus und den anomalistischen Zyklus), kann die „Hybris Mechanica Quadriptyque“ bevorstehende globale astronomische Ereignisse wie einen Supermond oder eine Sonnen- beziehungsweise Mondfinsternis ankündigen.

Damit ist sie die weltweit erste Armbanduhr, die zu derart tiefgreifenden Auskünften über den Kosmos fähig ist.

Eigentlich gilt in der Uhrmacherei, dass eine zu große Vielzahl an Komplikationen in einer Uhr keinen Sinn ergibt, wenn diese nicht abgelesen und verständlich angezeigt werden können oder die Uhr kaum noch getragen werden kann.

Dank der gestalterischen Freiheit, die das Design der „Reverso“ bietet, hat Jaeger-LeCoultre eine Weltpremiere geschaffen: ein doppelseitiges Gehäuse, das von dem hauseigenen Kaliber 185 angetrieben wird, und eine doppelseitige Bodenplatte, deren Anzeigen jeden Tag um Mitternacht dank eines mechanischen, von Jaeger-LeCoultre patentierten Systems mit dem Uhrwerk synchronisiert und aktualisiert werden.

Wären die elf Komplikationen der „Reverso Hybris Mechanica Calibre 185 Quadriptyque“ auf konventionelle mechanische Weise konzipiert, hätte dies einen Zeitmesser ergeben, der sich eher für einen Schreibtisch als für ein Handgelenk eignet. So aber kommen sie mit einem Gehäuse von 51 x 31 x 15 Millimetern aus.

Montblanc – „1858 Geosphere Limited Edition”

Mit ihren beiden rotierenden Erdhalbkugeln und der manufaktureigenen Weltzeit-Komplikation stellt die „1858 Geosphere“ ein zentrales Modell der Montblanc-Kollektion dar. Nachdem Berge bestiegen, Wälder erkundet und Gletscher erforscht wurden, findet die diesjährige Variante ihre Inspiration in den Farben der Wüste.

Diese neue „1858 Geosphere Limited Edition” ist eine Hommage an Reinhold Messners Soloexpedition im Jahr 2004 durch die Wüste Gobi – 2.000 Kilometer voller extremer Temperaturen und unglaublicher Abenteuer. Um die Farben des felsigen Terrains nachzuempfinden, präsentiert sich der Zeitmesser in einem satinierten Bronze-Gehäuse, abgestimmt auf die braune Keramiklünette, das lackierte Zifferblatt mit Farbverlauf von Beige nach Rauchbraun sowie das passende Armband aus Kalbsleder in Vintage-Braun.

Der Gehäuseboden zeigt eine Gravur der Flaming Cliffs in der Wüste Gobi, die auch auf Messners Route durch Nordasien lagen. Die Klippen sind berühmt für die bedeutende paläontologische Entdeckungen wie versteinerte Dinosaurier-Eier. Ihr Entdecker, Roy Chapman Andrews, gab dem Ort den Namen und bezog sich auf das rote und orangefarbene Leuchten der Felsen im Sonnenuntergang. Der Gehäuseboden zeigt auch eine Windrose und traditionelle mongolische Ornamente.

Die auf 100 Exemplare limitierte „1858 Geosphere Limited Edition” wird vom Automatik-Kaliber MB 29.25 angetrieben.

 

 

 

 

 

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