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Watches & Wonders: „Excalibur Diabolus in Machina” – der Teufel steckt im Detail

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Der Teufel steckt im Detail. Das gilt auch für diesen außergewöhnlichen Zeitmesser von Roger Dubuis.

Im Mittelpunkt steht dabei die Minutenrepetition, die die Uhrmacher der Manufaktur neu interpretiert haben. Dabei verschmilzt eine Scheibe, die mit den Worten „Hours“, „Quarters“ und „Minutes“ versehen ist, bei elf Uhr mit einer römischen Ziffer und dreht sich, sobald die Minutenrepetition aktiviert wird, um die akustischen Signale optisch zu untermalen.

Darüber hinaus befindet sich zwischen drei und vier Uhr eine Sicherheitsvorrichtung, die über einen kleinen Hebel anzeigt, ob sich die Uhr im Modus „Handaufzug“ oder „Zeiteinstellung“ befindet.

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Aller guten Dinge sind drei, und so ist ein Drücker für die Minutenrepetition mit einem „All or nothing“ genannten Mechanismus verbunden. Das stellt sicher, dass die Minutenrepetition nur dann ausgelöst wird, wenn der Drücker in vollem Umfang betätigt wurde.

Zu all dem gesellt sich das fliegende Tourbillon von Roger Dubuis.

Die Marke stimmte seine Minutenrepetition übrigens auf den Tritonus ab, den berühmten „Diabolus in Musica“, der einst von der mittelalterlichen religiösen Musik verboten wurde.

Tags : Minutenrepetitionroger dubuistourbillonWatches & wonders
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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