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Watches of Switzerland nimmt den europäischen Markt ins Visier

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Der börsenkotierte britische Uhrenhändler Watches of Switzerland Group WoSG ist sich sicher, in jeder europäischen Stadt erfolgreich sein zu können und geht auch sonst von einem Wachstum in allen Bereichen in den kommenden fünf Jahren aus.

Der jüngste Jahresabschlussbericht des Konzerns gab einen Ausblick auf einen Fünfjahresplan, der Akquisitionen in Ländern der Europäischen Union sowie die Eröffnung von Monobrand-Boutiquen, weiteres Wachstum im Reiseeinzelhandel, E-Commerce und nicht näher bezeichnete „neue Entwicklungen“ vorsieht.

Die gleiche Prognose besagt, dass WoSG erwartet, dass die Verkäufe aus der EU bis zum Geschäftsjahr 2026 zwischen fünf und acht Prozent zum Konzernumsatz beitragen werden. Das könnten rund 150 Millionen Pfund sein.

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CEO Brian Duffy deutet an, dass eine Akquisition in Europa idealerweise der erfolgreichen Übernahme von Mayors in Florida und Georgia ähneln würde, wo die Gruppe 17 Geschäfte, eine voll funktionsfähige Zentrale und ein Logistikzentrum 2017 für rund 108 Millionen US-Dollar kaufte.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Erfolg, den wir in den USA haben. Wir haben bewiesen, dass wir Unternehmen akquirieren und integrieren können, um dann zu investieren und das Geschäft zu verbessern. Wir haben bewiesen, dass wir neue Märkte wie New York erschließen können. Wir haben eine enorme Teaminfrastruktur aufgebaut, daher haben wir große Ambitionen für den US-Markt, einschließlich Akquisitionen“, sagt Duffy gegenüber Professional Watches aus den USA.

WoSG und sein in New York ansässiger Private-Equity-Eigentümer beobachteten den amerikanischen Markt einige Jahre vor der Übernahme von Mayors. Sie stellten fest, dass das damalige Luxusuhrengeschäft des Landes fragmentiert sei und angesichts des Reichtums, der Demografie und des Konsumverhaltens in den USA erheblichen Expansionspotenzial habe.

„In Europa sehen wir ähnliche Bedingungen und Märkte, die keine dominanten, marktanführenden Unternehmen haben wie wir in Großbritannien. Und wir sehen die gleichen Chancen für Übernahmen, Investition und Konsolidierung. Also werden wir es tun“, so Brian Duffy.

„Wir haben jeden Markt analysiert und warten auf den richtigen Moment und die passende Gelegenheit. Wir haben uns in den Ländern keine unterschiedlichen Ziele oder Prioritäten gesetzt. Wir glauben, dass es in jeder Stadt in Europa Chancen für uns gibt.“

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