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Wahr oder falsch? Chronext deckt 5 Uhrenmythen auf

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Die Welt der feinen Zeitmesser ist reich an Mythen und Legenden. Schaffte es die Omega Speedmaster als erste und einzige Uhr auf den Mond? Stammt der erste Ewige Kalender fürs Handgelenk von Patek Philippe?

Die Uhrenplattform Chronext ist diesen Fragen nachgegangen und ist zu teils überraschenden Ergebnissen gekommen.

  1. Steve McQueen besaß keine einzige „Explorer II“

Wahr. Die „Explorer II“ wurde vom „King of Cool“ nie getragen. Tatsächlich trug Steve McQueen eine „Submariner“ von Rolex, wie eine Vielzahl an Fotos des Schauspielers beweist. Unbestritten ist auch, dass 1971 die „Monaco“ von Heuer in dem legendären Film Le Man sein Handgelenk zierte.

  1. Die Omega Speedmaster war die erste und einzige Uhr auf dem Mond

Falsch. Die „Speedmaster“ am Handgelenk von Buzz Aldrin wurde zwar 1969 zur ersten Uhr auf dem Mond, allerdings verdient nicht nur sie den Beinamen „Moonwatch”. 1971 trug der US-Amerikaner Dave Scott seinen privaten Bulova-Chronographen, als er über die Mondoberfläche schritt. Auszüge aus dem Log-Buch der NASA für den damaligen Außeneinsatz EVA-3 besagen, dass das Kristallglas der „Speedmaster“ zerstört worden war und er deshalb für fast fünf Stunden seine Bulova trug und damit vor der amerikanischen Flagge auf dem Mond salutierte

  1. Rolex-Gründer Hans Wilsdorf schickte britischen Soldaten in Gefangenschaft Uhren auf Rechnung

Wahr. Die Piloten der britischen Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg trugen lieber Rolex-Uhren, die sie selbst bezahlten, als die zu ihrer Standardausrüstung gehörenden Zeitmesser. Leider wurden ihnen die Uhren in Gefangenschaft entnommen, woraufhin Rolex-Gründer Hans Wilsdorf den Piloten neue Uhren auf Rechnung schickte, die sie erst nach dem Kriegsende begleichen mussten.

  1. Mithilfe von Product Placement stattete Rolex die ersten James-Bond-Filme mit seinen Uhren aus

Falsch. Obwohl die „Submariner“ mit der Referenz 6538, der erste – und mancher Meinung nach der beste – 007-Zeitmesser war, wurde die Uhr weder von Rolex gesponsert, noch zu Marketingzwecken in den originalen Bond-Filmen platziert.

  1. Patek Philippe kreierte den ersten Ewigen Kalender fürs Handgelenk

Falsch. 1925 präsentierte die Genfer Manufaktur Patek Philippe zwar die erste Armbanduhr mit der aufwendigen Komplikation, doch das Kaliber in ihrem Inneren war ein Taschenuhrwerk. Erst 1929 kreierte Breguet einen Zeitmesser mit einem speziell für Armbanduhren entwickelten Werk, das über einen Ewigen Kalender verfügte.

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