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Vacheron Constantin und die schöne Funkelei

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Die neue „Traditionnelle Mondphase“ zeigt den Lauf des Mondes umgeben von scheinbar zahllosen, wie Sterne strahlende Diamanten an.

Um genau zu sein, sind es allein auf dem Zifferblatt 548 rund geschliffene Diamanten in zehn verschiedenen Größen – von 0,7 bis 1,5 Millimeter –, die nach dem Zufallsprinzip in Schneefassung platziert wurden.

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Um diese Mengen an Steinen zu handhaben, muss der Edelsteinfasser nicht nur ein absolutes Gefühl für den verfügbaren Raum mitbringen, sondern auch die Anzeige der Mondphase aussparen, Platz für den Bogen der Gangreserveanzeige lassen und die Stundenmarker aus Weißgold berücksichtigen. Die kleine Sekunde ist mit 38 Diamanten aufgefüllt, umrandet von weiteren 24 Steinen, die für eine optische Abgrenzung sorgen. Die Lünette, der Gehäuserand, die Bandanstöße und die Krone sind ebenfalls mit 225 rundgeschliffenen Diamanten besetzt.

Die Gangreserve von 40 Stunden wird auf einer getönten Perlmutteinlage angezeigt, während ein opalener Goldmond in einer Öffnung zwischen 8 und 9 Uhr über eine mit Sternen besetzte Scheibe zieht.

Das Manufakturkaliber 1410 AS im 37,5-Millimeter-Weißgoldgehäuse treibt die Mondphasen in einem Zyklus von 29 Tagen, 12 Stunden und 45 Minuten an, wobei die Mondscheiben mittels eines separaten, 135-zähnigen Zahnrads in das Uhrwerk eingebettet sind. Die hochpräzise „astronomische Mondphasenanzeige“ muss nur alle 122 Jahre um einen Tag angepasst werden.

Die aufwendige Endbearbeitung des Kalibers kann durch den Saphirglasboden der Uhr begutachtet werden: kreisförmig perliert auf der Vorderseite der Hauptplatine und Genfer Streifendekor auf den Brücken der Rückseite, mit von Hand gefassten Kanten und gerade gemaserten Seiten.

Getragen wird die „Traditionnelle Mondphase“ an einem nachtblauen Alligatorlederarmband mit einer mit 21 rundgeschliffenen Diamanten besetzten Dornschließe aus Weißgold. Dieses kann per Knopfdruck und ohne Werkzeug ausgetauscht werden.

Der UVP lautet 89.000 €.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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