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Unruhen in Hongkong bremsen das das Gesamtwachstum der Schweizer Uhrenindustrie

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Die Schweizer Uhrenexporte haben im vergangenen Monat die Marke von zwei Milliarden CHF überschritten, dank eines Zuwachses von 1,5 Prozent gegenüber Oktober 2018.

Das Gesamtwachstum wurde durch den sehr deutlichen Rückgang in Hongkong (-29,7 %) gebremst, während die Exporte in viele andere Länder zum Teil stark gegenüber Oktober 2018 stiegen. Berücksichtigt man Hongkong nicht, stiegen die Exporte in den Rest der Welt um 6,5 Prozent.

Am stärksten trugen Bimetalluhren zum Wachstum bei, während sich Stahl- und Edelmetalluhren negativ entwickelten.

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Bei Uhren unter 3.000 CHF (Exportpreis) sank der Wert im Oktober um 4,6 Prozent und die Stückzahl um 11,5 Prozent, das heißt, es wurden im Oktober in diesem Preisbereich 225 000 Uhren weniger als im Oktober 2018 exportiert. Vor allem Uhren unter 200 Franken gehören zum wiederholten Mal zu den Verlierern.

Der Exportumsatz mit Uhren über 3.000 Franken stieg um 5,6 Prozent.

Mit Ausnahme von Hongkong war das Wachstum in zahlreichen Märkten stabil. Unter anderem verzeichneten die USA (+ 9,5 %) weiterhin ein starkes Wachstum. Deutliche Zuwächse gab es auch in China (+ 17,6 %) und Japan (+ 11,3 %).

In Europa (+ 8,3 %) entwickelten sich die Exporte vor allem nach Belgien (+30,5 %), Griechenland (+28,6 %), Frankreich (+ 24,2 %) und Großbritannien (+ 12,9%) gut, die Ausfuhren nach Österreich (-10,2 %) und Portugal (-27,1 %) gingen jedoch zurück. Die Exorte nach Deutschland stiegen im Oktober 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat leicht um 2,2 Prozent.

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