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Ulysse Nardin präsentiert neuen Ausstellungsraum und die 77ste „Ufo“

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Am 15. November wurden die Türen des neuen Ausstellungsraumes von Ulysse Nardin in Le Locle, der Heimat der Gründerfamilie Nardin, eröffnet. Gezeigt werden historische und aktuelle Kollektionen. Im Rahmen einer „Wintergartenparty“ hat die Manufaktur ihren brandneuen, 175 Quadratmeter großen Showroom eingeweiht.

„Der helle Raum ist eine Plattform für den Ausdruck der Marke, die das Gestern, Heute und Morgen beleuchtet und so dazu beiträgt, die gesamte Schweizer Uhrmacherkunst zu fördern. Es war uns wichtig, einen Rahmen zu schaffen, der der Botschaft entspricht, die wir unseren Kunden vermitteln möchten, und mit der Identität der Marke im Einklang steht“, erklärt Françoise Bezzola, Marketingleiterin von Ulysse Nardin.

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Im starken Kontrast zu den Fassaden des historischen Gebäudes ist das Design in Alcantara und Holz gehalten und bietet eine minimalistische, zeitgenössische Atmosphäre. „Es handelt sich hierbei nicht um ein monumentales Projekt, aber dieser neue Raum ähnelt uns: gesellig, zeitgenössisch und flexibel“, betont sie.

Patrick Pruniaux, CEO Ulysse Nardin, begrüßt die Gäste.

In Le Locle konnten die ersten Besucher bei einer Führung von Massimo Bonfigli die reiche Geschichte des Hauses noch einmal erleben. In über 30 Jahren, davon 21 bei Ulysse Nardin, hat er sich fundierte Kenntnisse der Schweizer Uhrmacherkunst, der Geschichte der Marke Ulysse Nardin sowie der aktuellen und historischen Kollektionen angeeignet.

Massimo Bonfigli hat mit Rolf Schnyder und Ludwig Oechslin zusammengearbeitet und war bei der Übernahme der Manufaktur durch den französischen Luxuskonzern Kering im Jahr 2014 dabei.

„Es macht mir große Freude, über diesen Raum zu verfügen, der unserer 175-jährigen Geschichte gewidmet ist“, erklärt er.

Die Uhrengalerie bietet einen authentischen Blick auf die wichtigsten Momente der Marke und erzählt in einer Allegorie, die durch das Emblem von Ulysse Nardin, den Hai, vermittelt wird, die Geschichte der Marke auf farbenfrohe Weise.

Die futuristische Tischuhr von Ulysse Nardin mit dem Namen „UFO“ hat für ihren Auftritt im Museum einen neuen Farbton erhalten. Der nur 21 Tage nach seiner Lancierung im April 2021 ausverkaufte Zeitmesser mit einem Durchmesser von 159 und einer Höhe von 263 Millimetern ist eine Interpretation eines Schiffschronometers und war ursprünglich auf 75 Exemplare limitiert.

Für die Only-Watch-Auktion am 6. November wurde eine weitere Ausführung kreiert und gefertigt, Das orangefarbene Einzelstück erzielte einen Rekordpreis.

Anlässlich der Eröffnung des Showrooms in Le Locle wurde nun die 77ste ihrer Art enthüllt: eine neue, nicht käufliche, kupferfarbene „Ufo“, die permanent in dem neuen Ausstellungsraum zu sehen sein wird.

Der kugelförmige Aluminiumfuß des Einzelstücks wurde durch Eloxierung anthrazitfarben eingefärbt. Die drei Gliederzylinder und die drei unteren Befestigungen des Uhrwerks wurden hingegen kupferfarben eloxiert. Die Gangreservescheibe, die Zierscheibe mit dem Emblem von Ulysse Nardin – dem Anker – wurde ebenfalls kupferfarben behandelt. Die drei Zifferblätter sind in Kupferfarbe lackiert, jedoch im Gegensatz zu den anderen metallischen Elementen mit einem eher matten Effekt.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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