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Tendence 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt

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Als Reaktion auf die sich weiter verschärfende Situation rund um die Coronavirus-Pandemie und vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen, denen sich der deutsche wie auch europäische Handel derzeit stellen muss, wird die Tendence 2020 abgesagt.

Das teilte heute die Messe Frankfurt Exhibition GmbH mit.

„Wir haben gekämpft und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um trotz der aktuell sehr angespannten Situation Ende Juni die Tendence hier in Frankfurt durchführen zu können. Die nun nochmals verschärfte Lage in Bezug auf das Coronavirus lässt uns jedoch leider keine andere Wahl als die Absage der Veranstaltung. Gerne begrüßen wir die Branche wieder in 2021 hier in Frankfurt“, so Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition.

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Thomas Grothkopp, Hauptgeschäftsführer Handelsverband Wohnen und Büro e.V. (HWB), kommentiert: „Die Corona-Krise zwingt uns alle zu schwerwiegenden Entscheidungen, die vor zwei Monaten noch undenkbar gewesen wären. Leider fällt nun auch die für unsere Branche essenzielle Ordermesse Tendence dem Coronavirus zum Opfer.”

Als notwendige Konsequenz der Tendence-Absage und zur Unterstützung der Branche bietet die Messe Frankfurt die Nordstil in Hamburg, vom 25. bis 27. Juli 2020, erstmalig auch als Plattform für die Kollektionen Frühjahr und Sommer 2021 an.

Somit erhalten alle Einkäufer, die auf der Tendence ihre Pre-Order für das kommende Frühjahr und den Sommer 2021 tätigen wollten, die Möglichkeit dies nun wenige Wochen später in Hamburg zu tun. Dazu ergänzt Grothkopp: „Die Integration von Teilen der Tendence in die Nordstil ist eine hervorragende Idee. Die Frühjahrssaison fällt für den Handel weitgehend aus. Für Herbst und Winter können unsere Händler – hoffentlich – auf der Nordstil ordern.“

Tags : CoronaMesse FrankfurtNordstilTendence
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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