Home Galerien

Temption – nichts für „Eintrittskartenkäufer“

0

Made in Germany beziehungsweise in Switzerland, kleine Auflagen, authentische Geschichte, eine eigene Designphilosophie und Handwerkskunst: immer mehr Uhrenliebhaber setzen auf solche Attribute bei ihrer Suche nach einem besonderen Zeitmesser und schauen ganz genau hin. Bei Temption können sie diesbezüglich fündig werden.

Maximal 700 Uhren entstehen in der Kleinstadt Herrenberg in der Mitte Baden-Württemberg. „Temption-Produkte sind keine serielle Massenherstellung, sondern handwerkliche Resultate aus Kreativität, Individualität und professioneller Sorgfalt“, betont Gründer und Inhaber Klaus Ulbrich, der gemeinsam mit seiner Tochter eltje Ulbrich das Unternehmen leitet.

„Für viele Uhrenkäufer stellen manche Uhren und Marken eine Art Ausweis dar, um zu einem speziellen sozialen Umfeld zu gehören – die Eintrittskarte zum Club. Dies ist nicht unser Kundenkreis. Wir bauen Uhren für die, die individuelle hochwertige Uhren suchen und sich von den Eintrittskartenkäufern unterscheiden“, führt er weiter aus.

Advertisement

Das Designkonzept von Temption steht für minimalistische, klare und ergonomische Gestaltung. Konkret bedeutet dies, dass alle Uhren durch einen hohen Kontrast zwischen Zeiger und Zifferblatt leicht ablesbar sind, dass sie intensiv nachtleuchtend, mit einem Datum und Schweizer Automatikwerk ausgestattet sind, je nach Modell kommen weitere Funktionen hinzu.

Aber: Auf „Schnickschnack und Unnötiges verzichten“ man ausdrücklich und stellt stattdessen die Primärzeiger in den Mittelpunkt. Auch das Logo wird bewusst nur dezent auf dem Zifferblatt platziert, schwarz glänzend auf mattem Grund. Denn: „Das Logo ist der unwichtigste Teil der Uhr und kann NICHT im Mittelpunkt stehen.“

Dahinter steckt eine durchdachte Designphilosophie, die auf einer Pyramide beruht. Auf deren Spitze befindet sich die zentrale Stunden und Minutenanzeige. Andere Funktionen ordnen sich dem unter, um diesen zentralen Funktionen die visuelle Priorität zu erhalten.

Aus diesem Grunde sind die Zifferblätter dunkel (höchster Kontrast zwischen Zifferblatt und Zeigern), die Datumsfenster sind in der Zifferblattfarbe und nicht eingerahmt (um das Zifferblatt ruhig zu gestalten) und die Stoppfunktionen sind nicht eingekreist.

Am unteren Ende dieser Pyramide ist das Logo, welches dezent und zurückhaltend platziert und eigentlich nur bei Seitenlicht – dann aber recht deutlich – zu erkennen ist. Der Name Tempus leitet sich übrigens von „TEMPus e funcTIONes“ ab.

Die UVPs für die aktuellen Modelle liegen zwischen 1.380 und 2.980 €.

Previous articleDer erste Online-Marktplatz für Edelsteine auf Basis der Blockchain-Technologie hat eröffnet
Next articleRomantik zum Abtauchen
Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here