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Dass nicht nur klassische Taucheruhren, sondern auch Tauchcomputer durchaus ein Thema für den Juwelier sind, beweist Garmin mit den neuen Modellen der „Descent“-Serie. Der „Descent Mk2“ und der „Descent Mk2i“ sind exklusiv im Tauchfachhandel erhältlich, die „Mk2“ außerdem im Uhrenfachhandel.

National Account Manager bei Garmin DACH, Fuad Medosevic, erläuterte beim Webinar am 21. Oktober neben den neuen Tauchcomputern auch die Vertriebsstrategie:

„Beim Vertriebsweg gibt es eine Neuerung. Der ‚Descent Mk2i‘ in Verbindung mit dem Tankpod wird weiterhin ausschließlich über den qualifizierten Tauchfachhandel vertrieben, denn hier haben wir ein stark beratungsbedürftiges, technisch versiertes Produkt, die entsprechende Beratungsleistung kann nur im Tauchfachhandel erbracht werden. Der ‚Descent Mk2‘ hingegen wird nach einer Launch-Periode ab November 2020 auch im ausgewählten Uhrenfachhandel erhältlich sein. Wer Garmin kennt, weißt, dass wir im Premiumuhrenfachhandel seit einiger Zeit sehr erfolgreich unterwegs sind. Und die Taucheruhrenthematik spielt im Uhrenfachhandel auch eine sehr große Rolle.“

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Allerdings geht es dann meist um die klassische Taucheruhr, die in der Regel als Backup zum Tauchcomputer oder als Erkennungszeichen unter Tauchern an Land getragen werden.

Die neuen Modelle der „Descent Mk2“-Serie sind smart und verstehen sich selbst als GPS-Tauchcomputer. Neben umfassenden Tauchfunktionen überzeugen die Modelle mit einem optimierten Display, verschiedensten Multisportprofilen, smarten Features für den Alltag und einer verbesserten Akkulaufzeit.

Die exklusiv über den Tauchfachhandel vertriebene „Descent Mk2i“ verfügt darüber hinaus erstmals über die Garmin-eigene SubWave-Technologie für sonarbasierte Luftintegration. In schlauchloser Verbindung mit dem neuen „Descent T1 Tankpod“ am am Hochdruckanschluss erhalten Taucher bis zu einer maximalen Entfernung von zehn Metern ab sofort wichtige Informationen zu Flaschendruck, Luftverbrauch sowie verbleibender Luft direkt auf die Uhr. Bis zu fünf Tankpods können mit einer Uhr gekoppelt werden. So ist es neben der Überwachung des eigenen Flaschendrucks auch für Tauchlehrer oder beim Tauchen in der Gruppe möglich, die Werte der anderen stets im Blick zu behalten.

Nicht nur zum Abtauchen

Die auch über den Juwelier vertriebene „Descent Mk2“ muss sich aber keineswegs verstecken. Denn beide Modelle verfügen über umfassende Tauchfunktionen, haben im Vergleich zum Vorgänger ein 36 Prozent größeres Display, induktive Tasten, kratzfestes Saphirglas und eine Wasserdichtigkeit bei 100 Metern.

Unterstützt werden sechs verschiedene Tauchmodi (Einzelgas, Multigas, Gauge, Apnoe, Apnoe Jagd und CCR-Modus). Dabei werden während des Tauchgangs umfassende Informationen zu Tiefe, Temperatur und der Tauchzeit sowie der berechneten Deko-Zeit und Deko-Stop geboten. Diese werden sowohl auf der Uhr angezeigt als auch in der neuen kostenlosen Garmin Dive App. Letztere bietet darüber hinaus mehr als 2.700 weltweite Tauchspots und POIs.

Ein weiteres Highlight der Serie ist das umfangreiche Kartenmaterial. Dank Oberflächen-GPS markieren die „Descent“-Modelle auf der vorinstallierten TopoActive Europa-Karte automatisch den Einstiegs- und Ausstiegspunkt. GLONASS und GALILEO garantieren an Land zusätzlich eine genaue Positionsbestimmung, währen ein integrierter Kompass unter und über Wasser für Orientierung sorgt.

Ob zu Wasser oder zu Land sielt auch bei der Herzfrequenzmessung keine Rolle. Dank neu integriertem PulseOx-Sensor kann jederzeit die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen werden. Neben umfassenden Performanceanalysen, wie VO2max-Berechnung, Trainingsbelastung und Trainingsstatus, zeichnet der Tauchcomputer auch das Stresslevel oder den Kalorienverbrauch auf.

Und wenn der passionierte Taucher einmal Lust auf eine andere Sportart verspürt oder gerade kein geeignetes Tauchgebiet in Reichweite ist, dann stehen für die alternative sportliche Betätigung direkt auf der Uhr weltweit über 2.000 Skigebietskarten und über 41.000 Golfplätze zur Verfügung. Hinzu kommen zahlreiche Multisportmodi für Outdooraktivitäten, Training und Wellness.

Aber auch für den Alltag bietet die „Descent Mk2“-Serie zahlreiche nützliche Features. Der integrierte Musikplayer, der mit Bluetooth-Kopfhörern gekoppelt werden kann, hat Platz für bis zu 2.000 Songs. Dank Kompatibilität mit den Streamingdiensten Spotify, Deezer und Amazon Music können außerdem Offline-Playlists direkt auf der Uhr gespeichert werden. Smart Notifications und Garmin Pay zum kontaktlosen Bezahlen runden ihrer Alltagstauglichkeit ab.

Der „Descent Mk2“ und der „Descent Mk2i“ haben eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Tagen im Smartwatch-Modus und bis zu 80 Stunden im Tauchmodus. In Verbindung mit einem „Descent T1“-Tankpod bietet die „Descent Mk2i“ eine Akkulaufzeit von bis zu 32 Stunden.

Für den Notfall gewappnet

Für Sicherheit beim Tauchen sorgt das inReach Mini in Verbindung mit einem speziellen Unterwassergehäuse. Das GPS-Satelliten-Kommunikationsgerät verfügt über eine weltweite Satellitenabdeckung sowie eine interaktive Zwei-Wege-Kommunikation und lässt sich mit der „Descent Mk2“-Serie koppeln. Nutzer können nach dem Auftauchen im Notfall einen Notruf auslösen sowie schnell eine Nachricht mit der Uhr senden oder empfangen.

Deutschlandweite Tauchtestcenter

Pünktlich zum Produkt-Launch geht Garmin mit einem neuen Testcenter-Konzept an den Start. Sechs ausgewählte Tauchbasen und Fachhändler deutschlandweit werden im Rahmen einer Kooperation mit den neuen Uhren ausgestattet. Neben der professionellen Beratung bieten sie allen Interessierten ab sofort die Möglichkeit, das aktuelle Garmin Tauchequipment im Tauchbecken selbst zu erleben.

Die UVP für den „Descent Mk2“ beträgt 1.299,99 €, für den „Descent Mk2i“ 1.499,00 € und für den “Descent T1 Tankpod” 399,99 €.

Tags : connected watchgarminsmartwatchTauchcomputerTaucheruhr
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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