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Tag Heuer stellt viertes von fünf Sondermodellen der „Monaco“ in Tokio vor

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Die Uhrenmarke TAG Heuer feiert schon das ganze Jahr den 50sten Geburtstag der „Heuer Monaco“. Aktuell mit dem vierten von fünf limitierten Modellen der „Monaco Through Time“-Reihe.

Die feierliche Enthüllung fand in der „Gallery of Hoyuji Treasures“ im Tokyo National Museum statt. Für Japan hatte man sich entschieden, da das Land für sein zeitgenössiches und zugleich kühnes Design bekannt ist.

Kühn war auch der Auftakt der Veranstaltung mit einer spektakulären Drohnen-Schau. Die Drohnen waren mit 6.000 LED-Lampen in Form der „Monaco“ ausgestattet. In der Galerie selbst gab es dann alle vier bislang erschienenen Sonereditionen zum 50sten Geburtstag der „Monaco“ zu entdecken.

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Fünf Jahrzehnte – fünf Stile

Alle Jubiläumsmodelle werden im Laufe des Jahres 2019 vorgestellt und sind den Stilen der fünf Jahrzehnte seit der Einführung des Originals im Jahr 1969 nachempfunden. Und so ist die Nummer eins der „Monaco Through Time“-Reihe von den Jahren 1969 bis 1979 inspiriert und wurde standesgemäß beim Grand Prix der Formel 1 in Monaco vorgestellt. Der zweite limitierte Zeitmesser beruft sich optisch auf die Zeit von 1979 bis 1989 und wurde im Juni im französischen Le Mans präsentiert. Die dritte Auflage der „Monaco“ folgt den Designvorstellungen der 1990er-Jahre und wurde erstmals im Juli in New York gezeigt.

Der Stil der 2000er-Jahre

Die vierte, auf 169 Exemplare limitierte Jubiläums-„Monaco“ setzt die mutigen Gestaltungsnormen des ersten Jahrezehnts des 21. Jahrhunderts um. Die klassische Schwarz-Weiß-Optik unterstreicht die markante Form der Edelstahl-Uhr. Farbliche Akzente in Rot und Orange auf den Indexen und Zeigern verbessern die Lesbarkeit und setzten ein modisches Statement. Wie beim Original sind die Drücker auf der rechten Seite des Gehäuses angebracht, die Krone auf der linken Seite – die Wiedererkennung ist garaniert.

Im Inneren tickt das Calibre 11, eine moderne Version des automatischen Chronographenwerks, das in der originalen „Monaco“ von 1969 sein Debüt feierte. Das neue Calibre 11 ist eine Sandwichkosntruktion, bestehend aus einem Sellita SW300 und einem Chronographenmodul von Dubois-Dépraz. Damit die Krone ihre für die „Monaco“ typische Alleinstellung auf der linken Gehäuseseite einnehmen kann, wurde das Chronographenmodul um 180 Grad verdreht verbaut.

Die gesamte Geschichte der „Monaco“ wird in dem Buch „Paradoxical Superstar“ erzählt, das Archivauszüge sowie Design- und Uhrwerkskizzen enthält. Die Autoren sind Journalist Nicholas Foulkes, der Uhrenexperte Gisbert Brunner und der amerikanische Schriftsteller Michael Clerizo. Und kein Geringerer als Fürst Albert II von Monaco schrieb das Vorwort des Buches.

 

Tags : AutomatikwerkchronographJubiläummonacoTag Heuer
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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