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Swatch Group schließt 2019 mit leichtem Minus beim Nettoumsatz ab

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Trotz eines leichten Rückgangs beim Nettoumsatz und einem deutlichen Minus beim Konzerngewinn in 2019 und der anhaltend unklaren Lage in Hongkong blickt die Swatch Group optimistisch auf das Geschäftsjahr 2020.

Der Nettoumsatz lag bei 8,2 Milliarden CHF und damit bei konstanten Wechselkursen nur knapp zwei Prozent unter dem in 2018. Beim Betriebsergebnis erwirtschaftete der Konzenr jedoch mit gut 1 Milliarde CHF ein Minus von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und beim Konzerngewinn ein Minus von 13,7 Prozent.

Besonders negativ hatten sich die Unruhen in der Sonderwirtschaftszone Hongkong auf das Geschäft ausgewirkt. Klammert man diese aus, dann stieg der Konzernumsatz im. 2. Halbjahr um fünf Prozent und das Betriebsergebnis um sechs Prozent (im Uhren- und Schmucksegment, ohne Produktion, sogar um über 20 Prozent).

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In Hong Kong belief sich der Umsatzeinbruch allein im 2. Halbjahr 2019 auf rund 200 Millionen CHF. Die Swatch Group betreibt dort mehr als 90 eigene Retailgeschäfte. Alle anderen Märkte hätten sich positiv entwickelt, teilt das Unternehmen mit.

Über alle Segmente hinweg investierte die Swatch Group 2019 insgesamt 459 Millionen CHF in Betriebsaktiven. Nebst Investitionen zur weiteren Optimierung und Flexibilisierung von Produktionskapazitäten wurde ins eigene Retailnetz und den Customer Service investiert.

Ausblick 2020

Die Konzernleitung erwartet für 2020 ein gesundes Wachstum in allen Märkten in Lokalwährungen mit Ausnahme von Hong Kong. Als spezielles Highlight erwartet der Konzern die im Sommer stattfindenden Olympischen Spiele in Tokio, bei denen Omega als offizieller Zeitnehmer besonders im Fokus stehen wird.

Tags : Kennzahlenolympiaomegaswatch group
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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