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Swatch Group meldet Umsatz- und Gewinneinbruch für 2020

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Hauptsitz der Swatch Group in Genf

Der Umsatz der Swatch Group ist 2020 um 32,1 Prozent auf 5,6 Milliarden CHF gefallen. Das Betriebsergebnis beträgt 52 Millionen CHF (2019: 1,02 Mrd. CHF). Der Konzern weist nach einem Gewinn von 748 Millionen CHF in 2019 für das zurückliegende Jahr einen Verlust in Höhe von 53 Millionen CHF aus. Analysten hatten mit einem insgesamt etwas weniger schlechten Ergebnis gerechnet.

„Der Konzern konnte den Umsatz im 2. Halbjahr gegenüber dem 1. Halbjahr massiv steigern, trotz der staatlich verordneten Covid-19 Massnahmen und zwischenzeitlichen Lockdowns in mehreren Ländern. Viele Retailgeschäfte mussten über längere Zeit geschlossen bleiben. Insbesondere die von der Swatch Group betriebenen Geschäfte an den Flughäfen und Reisedestinationen leiden bis heute stark unter den ausbleibenden Touristen“, heißt es in der heutigen Pressemitteilung.

Die Swatch Group sieht dennoch für 2021 gute Chancen, zumal der Auftragsbestand im Produktionsbereich Ende 2020 nur noch vier Prozent unter Vorjahr lag.

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„Die Konzernleitung erwartet für 2021 einen starken Nachholbedarf des Konsums von Uhren und Schmuck weltweit, wie dies schon in Mainland China nach der Normalisierung der Gesundheitssituation festgestellt wurde. Die Nachfrage wird sich zusätzlich verstärken, sobald die Reisebeschränkungen gelockert oder aufgehoben werden können. Die zahlreichen neuen Produkte der Konzernmarken werden zusätzliche Umsatztreiber für 2021 sein, zum Beispiel die ‚Moonwatch‘ von Omega, die ‚Spirit‘ von Longines oder die sehr nachgefragte Tissot ‚T-Touch Connect Solar‘. Diese wird 2021 in zusätzlichen Märkten lanciert, unter anderem in den USA und China. Swatch erfreut sich grosser Nachfrage ihrer ‚SwatchPAY!‘-Modelle mit Kreditkartenfunktion. Diese werden künftig – weltweit einzigartig – bequem online eingerichtet werden können, eine Tokenisierung vor Ort in einem Swatch Store wird nicht mehr notwendig sein. Highlights in der Produktion werden die Inbetriebnahme einer neuen Produktionslinie für Solarzifferblätter sowie die Einführung neuer Technologien im Bereich Polishing sein.“

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