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Swatch Group gewinnt im Markenstreit mit Lewis Hamilton

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Der siebenfache Formel1-Weltmeister hatte sich seit November 2017 gegen die Registrierung Uhrenmarke Hamilton International in Europa gewehrt, da er mit seiner Firma 44IP seinen Namen exklusiv für seine eigenen Produkte verwenden wollte, unter anderem auch für Uhren und Schmuck.

Das Amt für geistiges Eigentum der Europäischen Union (EUIPO) entschied: „Das Argument bezüglich der Rechte des geistigen Eigentums des Rennfahrers ‚Lewis Hamilton‘ schlägt fehl. (…) Die angefochtene Marke besteht nur aus dem einem Wort ‚HAMILTON‘ und nicht aus ‚LEWIS HAMILTON‘“. Und das ist in englischsprachigen Ländern ein sehr geläufiger Name.

Das bedeutet, dass der Markeneintrag der in den USA gegründeten Uhrenfirma, die seit 1971 der Swatch Group gehört, nicht gelöscht wird. Die EUIPO begründet dies auch damit, dass keine Person beanspruchen kann, dass ihr Name registriert wird, wenn damit für einen Dritten ein Schaden entsteht. Außerdem konnte die Swatch Group nachweisen, dass bereits seit 1892 Uhren der Marke Hamilton verkauft werden. Die Firma 44IP muss nun 1.000 € an die Swatch Group zur Deckung von Prozesskosten bezahlen.

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Tags : hamiltonLewis Hamiltonswatch group
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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