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Swatch Group gehört nicht mehr zum Swiss Market Index

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Der weltweit größte Uhrenhersteller muss nach 23 Jahren seinen Platz im wichtigsten Schweizer Aktienindex an den Computerzubehör-Hersteller Logitech abtreten.

Das teilte die Schweizer Börse vorgestern nach der jährlich stattfindenden Index-Neuberechnung mit. In Kraft tritt der Beschluss am 20. September. In der Regel wirkt sich die SMI-Zugehörigkeit positiv auf den Kurs der Aktie aus, da die internationale Aufmerksamkeit erhöht wird und sich Anleger an dem Index orientieren.

Ab Mai 2018 war der Kurs der Inhaberaktien der Swatch Group kontinuierlich nach unten gegangen und ab Mai letzten Jahres nur langsam wieder gestiegen, seit Juni geht es nun wieder bergab. CEO Nick Hayek (Bild oben) stört das Geschehen an der Börse jedoch nur wenig, wie er bereits im April gegenüber der Zeitung Finanz und Wirtschaft äußerte:

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„We couldn’t care less.“

„Die Aktionäre muss der anstehende Rauswurf nicht sorgen“, so die Einschätzung von Stefan Krähenbühl, Finanzjournalist bei Finanz und Wirtschaft. „Zumindest nicht, wenn sie auf die Performance der Aktien blicken, die im Rahmen der letzten Anpassung den Index verlassen mussten. Die Papiere von Adecco und Julius Bär entwickelten sich seither deutlich besser als der SMI. Ein Aber bleibt. Swatch Group haben in den vergangenen Monaten eine starke Performance gezeigt. Wer sich überlegt hat, Gewinn mitzunehmen, könnte in der Schlagzeile eine gute Gelegenheit erkennen. Wer langfristig auf Swatch Group setzt, muss sich von der fehlenden Indexzugehörigkeit nicht irritieren lassen. Zumal die Inhabertitel weiterhin günstig bewertet sind.“

Allerdings ist die Swatch-Group-Aktie nach der Bekanntgabe auf 278,30 Franken gesunken, und damit auf den tiefsten Stand seit rund zwei Monaten. Aber auch der SMI gab um 1,3 Prozent nach.

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