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Swatch-Group-Chef Nick Hayek rechnet ab Sommer mit einem massiven Nachfrageanstieg

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In einem aktuellen Interview mit „Finanz und Wirtschaft“ gibt sich Nick Hayek zuversichtlich: „Swatch Group ist auf gutem Weg“, sagte er auf die Frage nach den Halbjahreszahlen des Konzerns.

Vor allem in den USA und China würden sich die Zahlen gut entwickeln: “Nicht nur China boomt, auch in den USA sehen wir fantastische Wachstumszahlen. Allein im April hat unser Umsatz dort gegenüber dem Vor-Covid-Jahr 2019 um 38 Prozent zugenommen.“ Die Nachfrage sei dabei in allen Preissegmenten „außerordentlich groß”.

Es gebe sogar schon Wartelisten bis ins nächste Jahr hinein, berichtete Hayek im Interview mit FuW, speziell für einige Modelle von Breguet, Omega und Blancpain, und ein Tissot-Modell sei bereits nahezu ausverkauft.

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Grund dafür sei aber nicht eine verfehlte Produktionspolitik der Swatch Group. „Nein, selbstverständlich nicht, aber wenn wir wegen Covid die Sicherheitsabstände sowie die anderen Sicherheitsmaßnahmen in der Produktion einhalten – und dies tun wir –, dann sinkt die Kapazität massiv.”

Und obwohl es für die Swatch Group üblich sei, ausreichend auf Lager zu haben, reiche dies bei einer explosionsartigen Nachfrage eben nicht aus.

Nach wie vor rechnet der Konzernchef damit, dass der Betriebsgewinn 2021 das Niveau von 2019 (über eine Mrd. CHF) erreichen kann.

„Schauen Sie, wenn ab dem Sommer die Leute wieder reisen können und überall in Europa die Läden wieder offen sind, erwarten wir auch hier einen massiven Nachfrageanstieg. Die zweite Jahreshälfte verspricht weit über dem Niveau von 2019 zu liegen, und das bei einer viel tieferen Kostenbasis. Wir haben unsere Fabriken bereits darauf vorbereitet. Im Juli, August und September werden wir nochmals einen deutlichen Schub erleben.”

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