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„SUB 600T“ von Doxa mit neuer Farbe und neuem Material

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Die erstmals in den 1980er-Jahren eingeführte „SUB 600T“ erscheint heute, 40 Jahre später, mit einem gebürsteten Titan-Gehäuse mit innenliegender Keramiklünette und einem Zifferblatt im Blau des Pazifischen Ozeans.

Letzteres macht die auf 200 Exemplare limitiert Taucheruhr dank der Leuchtkraft dieses Farbtons zum echten Hingucker, sondern auch zu einer Premiere für Doxa. Ein solches Blau hat es bei der Marke, die keinerlei Bedenken beim Einsatz von Farbe hat, bislang noch nicht gegeben.


Taucher sind auf ihre Sicherheit angewiesen und so startete Doxa 1964 das Projekt „SUB 1964“, um eine attraktive, erschwingliche und natürlich wasserdichte Uhr für Sporttaucher zu entwickeln.

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Das Doxa-Entwicklerteam stellte sich dabei auch die vermeintlich einfache Frage nach der Farbe des Zifferblatts: „Macht ein schwarzes Zifferblatt unter Wasser am meisten Sinn?“ Um diese Frage zu beantworten, wurde die Physik des Lichts unter Wasser untersucht. Dafür wurden unter anderem im Neuenburgersee Taucher in verschiedene Tiefen geschickt und praktisch jede Farbe des Regenbogens getestet.

Nach unzähligen Tauchgängen gab es einen klaren Gewinner für den Bereich, in dem sich die meisten Sporttaucher bewegen: leuchtendes Orange. Mit der „SUB 300T“ sorgte Doxa dann 1967 auf der Baselworld für Furore. Und kein Geringerer als Kapitän Jacques-Yves Cousteau, Miterfinder des Unterwasser-Atemsystems Aqua-Lung und geistiger Vater des modernen Sporttauchens, schwörte auf seine Doxa.


Die neue „SUB 600T“ wird in Zusammenarbeit mit Time+Tide herausgegeben, Doxas Partner in Australien. In den 1980er-Jahren präsentierte Doxa erstmals dieses Modell mit der bei 4 Uhr positionierten Krone und ihrem eckigen Gehäusedesign.

Auch die jüngste Variante ist mit der patentierten unidirektionalen Drehlünette von Doxa mit Tauchzeitanzeige in Minuten und Tiefenanzeige in Fuß ausgetstattet, mit der sich Aufstiege ohne Dekompressionsstops ermitteln lassen.

Neu sind aber der Einsatz von Titan beim bis 60 Bar wasserdichten Gehäuse (40 x 47,6 mm) und das Pazifikblau des Zifferblatts, der Lünette und Kautschukarmbandes. Sie bleibt aber mit drei Zeigern der Ästhetik treu, mit der die „SUB 600T“ seinerzeit berühmt geworden ist.

Innen ist sie ganz ein Kind ihrer Zeit und bietet mit dem SW 200.1 von Sellita ein zuverlässiges Automatikwerk mit 38 Stunden Gangreserve. Alle tauchbezogenen Indikationen sind mit leuchtenden Superluminova-Pigmenten beschichtet, darunter auch die unverwechselbaren Indexe in Form eines Haifischzahns bei 3, 6, 9 und 12 Uhr.

Neu und ebenfalls eine Premiere ist auch die Schließe. Obwohl sie wie eine Dornschließe aussieht, handelt es sich um eine Faltschließe – hier aus gebürstetem Titan – anhand derer sich das Armband leicht an das Handgelenk des Trägers anpassen lässt.

Der UVP lautet 1.890 €.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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