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Sinn Spezialuhren beweist viel Sinn für Kundenwünsche

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Es sind nicht die ganz großen spektakulären Neuheiten, dafür attraktive Weiterentwicklungen, die explizit den Wünschen der Sinn-Kunden entsprungen sind. Diese wurden Ende April in einer Pressekonferenz vorgestellt – natürlich online und kontaktlos.

Denn in Zeiten von Corona ist alles anders, auch die Präsentation der neuen Modelle von Sinn Spezialuhren. „Man hört viel darüber, dass Neuheiten nicht vorgestellt beziehungsweise verschoben werden. Auch wir wurden gefragt, ob wir das so handhaben werden. Nein, wir stellen unsere Neuheiten wie geplant vor: weil unsere Kunden aktiv danach fragen, weil wir bereits seit Monaten daran gearbeitet haben und wir zeitnah liefern können. Und bei Sinn ist es immer so: wenn wir eine Neuheit haben, dann wollen wir sie auch am Markt sichtbar machen. Daher würde es für uns keinen Sinn ergeben, sie nicht vorzustellen“, erläuterte Simone Richter, Leitung Marketing/Kommunikation während der Pressekonferenz, die das Unternehmen erstmals digital abhielt.

„Ich freue mich sehr, dass wir dieses Format gefunden haben, an das wir uns natürlich alle erst einmal gewöhnen müssen“, begrüßte sie die live zugeschalteten Journalisten, die während der Präsentation in einem Chat Fragen stellen konnten.

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Nach den zwei Neuheiten, welche bereits auf der Inhorgenta gezeigt wurden – der Bicompax Fliegerchronograph „158“ und die klassische Fliegeruhr „104 St Sa A B E“ –, gab es nun zwar keinen „Paukenschlag“ zu entdecken, aber „die Neuheiten beruhen alle darauf, dass wir unseren Kunden zugehört haben und nun entsprechend ihren Wünschen diese Modelle auf den Markt bringen.“

Kleiner und eleganter passt dabei als Überschrift für alle drei neuen Kreationen.

Und so unterscheidet sich die neue Taucheruhr „U50“ maßgeblich von der „U1“ durch ihren Durchmesser, der mit 41 Millimetern drei Millimeter weniger beträgt. Außerdem ist sie flacher gebaut, wodurch ihre Druckfestigkeit „lediglich“ 50 Bar beträgt, bei der „U1“ sind es 100 Bar. Dennoch erfüllt die Neue der „U“-Reihe problemlos alle Anforderungen zum Abtauchen gemäß der Taucheruhrennorm DIN 8306. Die Klassifikationsgesellschaft DNV GL bestätigt und zertifiziert nicht nur die Drucksicherheit bis 50 Bar sowie Temperaturbeständigkeit, sondern auch die Funktion in Anlehnung an die Europäischen Tauchgerätenormen.

Der Drehring wurde so konstruiert, dass er unverlierbar mit dem Gehäuse verbunden ist. Zusätzlich wurde er mit der Tegiment-Technologie oberflächengehärtet, sodass er besonders kratzfest ist.

Der für die „U50“ verwendete deutsche U-Boot-Stahl ist zudem besonders salzwasserresistent, weist eine hohe amagnetische Güte und Zähigkeit auf.

Trotz dieser robusten und hochfunktionalen Eigenschaften ist die „U50“ auch dafür gedacht, schmalere Handgelenke zu zieren oder unter der Manschette eines Hemdes zu verschwinden. „Das war ein Wunsch vieler Kunden.“

Die weiteren Sinn-Neuheiten sind eher klassisch. „Wir haben im letzten Jahr das Jubiläum unserer sehr erfolgreichen Linie der ‚Frankfurter Finanzplatzuhr‘ gefeiert. Dabei haben wir gemerkt, dass unsere Kunden zwar oft zunächst mit einem rein instrumentellen Blick auf unsere Uhren schauen, sich aber von der Marke ihres Vertrauens auch eine Uhr wünschen, die sie im Theater oder in der Oper tragen können. Daher bauen wir auch dieses Jahr die klassische Uhrenreihe weiter aus.“

Dazu gehört die „1739 ST I S mit einem komfortablen Durchmesser von 39 Millimetern. Optisch zeichnet sie sich durch silberfarbene Zeiger, von Hand aufgesetzte Appliken und das mit Sonnenschliff veredelten schwarze Zifferblatt aus.

Außerdem „hat sie Sinn-typische Charakteristika wie das beidseitig entspiegelte Saphirkristallglas oben und unten, eine Wasserdichtigkeit bis zehn Bar und das Automatikwerk SW300-1, natürlich in der höchsten Fertigungsstufe, wie immer bei Sinn“, erläutert Sabine Kleiter.

Die „1739 ST I 4N“ unterscheidet sich durch ihr helles, galvanisch versilbertes Zifferblatt mit Sonnenschliff und wirkt so noch eleganter.

Die dritte Variante dieser Serie, die „1739 Heimat“, zeigt sich ebenfalls elegant, aber weniger zurückhaltend. Verantwortlich hierür ist das rhodinierte Relief-Zifferblatt mit Rautenmuster. „Wir sind seit der Firmengründung in Frankfurt ansässig. Mit dem Rautenmuster nehmen wir Bezug auf ein Frankfurter Apfelweinglas. Wir sagen hier auch ‚das Gerippte‘“, berichtet Sabine Kleiter.

„Die ‚556“ ist eine Art Bindeglied zwischen der Taucheruhr ‚U50‘ und der eleganten ‚1739‘“, beginnt Simone Richter die Vorstellung der dritten Neuheit, „die man klassisch und sportliche interpretieren kann“.

Auch hier handelt es sich nicht um eine Neu-, sondern um eine Weiterentwicklung eines erfolgreichen Sinn-Modells, das nun um zwei Varianten reicher ist. Eine davon trägt Indizes, die andere arabische Ziffern, aber beide haben einen roten Sekundenzeiger. Das ist völlig neu bei der „556“, bei dem der Sekundenzeiger farblich sonst nicht hervorgehoben ist.

„Das war nicht unsere Idee, sondern ein häufiger Wunsch unserer Kunden“, so Simone Richter. „Wir sind sehr froh, dass wir ein so attraktives Modell in diesem Preisbereich ab 960 Euro anbieten können.“

Tags : CoronaFinanzplatzuhrsinnSpezialuhrenTaucheruhr
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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