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SINN-Neuheit präsentiert sich im Silber-Gehäuse

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Mit der neuen Zweizeiger-Uhr „1739 Ag B“ stellt Sinn Spezialuhren einmal mehr unter Beweis, dass die Frankfurter Uhrenmarke widerstandsfähige Funktionalität gekonnt in einem eleganten Design verpacken kann.

Als erstes fällt das galvanisch blaue Zifferblatt mit Sonnenschliff mit von Hand aufgesetzten, polierten und rhodinierten Stabappliken ins Auge, dessen reduzierte Formgebung sich auf die wesentlichen Funktionen konzentriert – die Anzeige von Stunde und Minute.

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Eingebettet ist es in einem bis zehn Bar wasserdichten und unterdrucksicheren 39-Millimeter-Gehäuse, das aus einem Material besteht, dass man bei SINN eher selten antrifft: Silber.

Aber SINN wäre nicht SINN, wenn es damit nicht etwas besonderse auf sich hätte, was mit Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit zu tun hat.

Verwendet wurde sie 935er-Silberlegierung Argentium*, die im Vergleich zum klassischen Edelmetall einen wichtigen Vorzug bietet: Wo normales Silber anläuft und Schwarzfärbungen entstehen, bildet Argentium auf seiner Oberfläche einen Schutzfilm aus Germaniumoxid aus. Diese Schicht verlangsamt diese sogenannten Anlaufreaktionen deutlich. Stattdessen entwickelt sich ein goldgelber Farbstich, der sich mit einem Argentium-Pflegetuch entfernen lässt.

Aber auch der Blick auf – oder besser durch – die Rückseite der Uhr in Form eines verschraubten Sichtbodens aus Saphirkristall lohnt sich. Zu sehen gibt es das antimagnetische (nach DIN 8309) Automatikwerk SW300-1.

Die Einstellung der Uhr erfolgt über die Krone, die ebenfalls nicht der Norm entspricht. Grund ist das sogenannte 3D-System, bei dem die Drückerstifte und Kronenwellen direkt in einer Gehäusebohrung mit sehr glatter Oberfläche geführt und so nahtlos gegen das Gehäuse abgedichtet werden (D3 = direkt doppelt dichtend).

Bei konventionellen Konstruktionen werden Drückerstift und Kronenwelle mittels einer in die Gehäusebohrung eingepressten Hülse, dem sogenannten Tubus, geführt. Die notwendige Tubusabdichtung stellt eine zusätzliche Quelle für Gasdiffusionen und ein zusätzliches Dichtrisiko dar. Dieses entfällt bei dem 3D-System.


*Argentium ist eine eingetragene Marke der Argentium International Limited.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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