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Seiko und Grand Seiko kehren der Baselworld den Rücken

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Seiko und Grand Seiko begründen den Entschluss, im kommenden Jahr nicht auf der Baselworld auszustellen, mit dem späten Termin vom 30. April bis zum 5. Mai. Ob dies auch für die darauffolgenden Jahre gelten wird, ist nicht bekannt.

Es werde geprüft, ob die neuen Termine, die ab 2021 gelten sollen, besser zu den Plänen des Unternehmens passen würden. Für 2020 planen Seiko und Grand Seiko zunächst, auf eigenen Veranstaltungen über die Neuheiten zu infomieren. Möglicherweise wird ja auch die Inhorgenta für den japanischen Uhrenhersteller wieder interessant. 

Baselworlds Geschäftsführer Michel Loris-Melikoff teilte WatchPro exklusiv mit, dass die Termine bis 2024 festgelegt seinen und die Baselworld im Jahr 2021 etwa “drei Wochen früher” beginnen werde.

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Seiko und Grand Seiko sechs Monate vor der Messe 2020 zu verlieren, ist ein schwerer Schlag für den Veranstalter. Die großen Stände gehörten mit zu den Markenzeichen und Zugpferden der Halle 1.1., ähnlich wie der spektakuläre Stand der Citizen Group und der große Stand von Casio, den beiden anderen japansichen Big Playern.

Noch gibt es von diesen Marken keine deutlichen Hinweise darauf, dass sie ebenfalls über die Beteiligung an der Baselorld im kommenden Jahr nachdenken.

Der Seiko-Rückzug kommt ein Jahr, nachdem die Swatch Group die Show verlassen hat, was eine Art Kettenreaktion hervorgerufen und die gesamte Messe ins Straucheln gebracht hat. Es bleibt abzuwarten, wie andere Aussteller auf diese Nachricht reagieren werden. 

Immerhin, Rolex, Tudor, Patek Philippe, Tag Heuer, Zenith und Bulgari haben ihre Teilnahme bestätigt – zumindest für 2020.

 

Tags : baselworldCasiocitizengrand seikoinhorgentaMelikoffSeiko
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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