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Schweizer Uhrenindustrie: Der Abschwung infolge von Corona beginnt

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Im Februar hat sich die Ausbreitung des Corona-Virus bereits deutlich auf die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie ausgewirkt. Der Wert ging um 9,2 Prozent auf 1,6 Milliarden CHF zurück.

Stahluhren machten fast zwei Drittel des Wertverlustes und 90 Prozent des Volumenrückgangs aus.

Insgesamt wurden 1,3 Millionen Uhren im Februar exportiert, das sind 380.000 weniger als im Februar 2019 (-22,2%).

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In allen Preisegmenten gingen die Exporte wert- und volumenmäßig zurück, besonders deutlich aber im Bereich von 200 bis 500 CHF. Dieser verlor fast 56 Prozent (Volumen) beziehungsweise gut 52 Prozent (Wert) gegenüber dem Vorjahresmonat.

Lediglich das Segment über 3.000 CHF veränderte sich kaum gegenüber Februar 2019 (-5,3 % (Volumen)/-1,3 % (Wert)).

Hinsichtlich der Märkte hält China den Minusrekord mit einem wertmäßigen Rückgang von 51,5 Prozent, gefolgt von Hongkong mit 42 Prozent, den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 26,3 Prozent, Großbritannien mit -18,9 Prozent und Südkorea mit 11,2 Prozent.

Die Exporte in die USA stiegen hingegen um 17,8 Prozent, nach Frankreich um 12,6 Prozent und überraschender auch nach Deutschland um 7,3 Prozent und nach Italien um 5 Prozent.

Tags : CoronaSchweizer UhrenexporteSchweizer Uhrenindustrie
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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