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Richemont-Umsatz bricht im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/2021 um fast die Hälfte ein

richemont

Um 47 Prozent ging der Umsatz des Luxusgüterkonzerns im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/2021, das am 30. Juni endete, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück.

Beim Onlineumsatz betrug der Rückgang lediglich 22 Prozent, allerdings macht dieser nur acht Prozent des gesamten Gruppenumsatzes aus.

Betroffen sind alle Regionen, Vertriebskanäle und Geschäftsbereiche. Als Gründe werden der Lockdown, der Rückgang des Tourismus und die gedämpfte Verbraucherstimmung angeführt.

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Eine Ausnahme bildet China. Hier meldet Richemont sogar ein Umsatzplus von 47 Prozent, Onlineverkäufe weisen hier ein dreistelliges Wachstum auf. Dieses starke Wachstum führt Richemont unter anderem auf die Tatsache zurück, dass chinesische Kunden aufgrund der Reisebschränkungen verstärkt im Heimatland einkauften.

Besonders stark von Umsatzrückgängen betroffen waren hingegen Europa (-59 %), Japan (-62 %) und Amerika (-60 %).

Hinsichtlich der Geschäftsbereiche war das Segment Uhren mit einem Rückgang von 56 Prozent besonders stark von den wirtschaftlichen Folgen der weltweiten Pandemie betroffen.

Nun zeigt sich das Ausmaß der Folgen der globalen Corona-Krise auf das Geschäft mit Uhren auch in Zahlen anhand der Umsatzeinbrüche der großen Player in diesem Markt. Erst vor wenigen Tagen hatte die Swatch Group einen Rückgang im 1. Halbjahr 2020 in Höhe von 43 Prozent bekanntgegeben. Die Bekanntgabe der Ergebnisse von LVMH für das erste Halbjahr ist für den 27. Juli angekündigt. Im ersten Quartal betrug hier der Rückgang 15 Prozent.

Tags : CoronalvmhRichemontswatch
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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