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Richemont meldet für 3. Geschäftsquartal 2019, welches am 31.12. endete, steigende Umsätze

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Nach wie vor wirken sich jedoch die Unruhen in Hongkong negativ auf das Geschäft von Richemont aus. Hier mussten die Schweizer einen starken Umsatzrückgang hinnehmen. Im restlichen China hingegen lief es gut.

In den Monaten Oktober, November und Dezember 2019 stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um sechs Prozent (lässt man Währungsschwankungen außer acht 4 %) auf 4,16 Milliarden €. Das war mehr, als die Analysten erwartet hatten.

Der Umsatz in Europa stieg sogar um zehn Prozent (9 %).

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In der Region Asien-Pazifik gab es jedoch nur Zuwächse in Höhe von drei Prozent (2 %).  Mit zweistelligen Umsatzzuwächsen in China und Korea konnte Richemont dabei das starke Minus in Hongkong ausgleichen.

In Amerika stieg der Umsatz um neun Prozent (5 %), angeführt von guten Ergebnissen in den USA, die Rückgänge in anderen Märkten ausgleichen konnten.

Das Umsatzplus im Nahen Osten und in Afrika betrug sechs Prozent (3 %).

Die Verkäufe in Japan gingen um ein Prozent (7 %) zurück, was das Unternehmen auf geringere Ausgaben von Touristen aufgrund eines starken Yens und der Mehrwertsteuererhöhung im Oktober 2019 zurückführt.

Im Einzelhandelskanal verzeichnete Richemont einen Umsatzanstieg von acht Prozent (5 %), ungeachtet der negativen Auswirkungen der vorübergehenden Schließung von Geschäften in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong.

Der Online-Einzelhandelskanal verzeichnete einen Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Bereich mit einer starken Nachfrage in den USA.

Der Umsatz im Großhandelskanal lag weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres und spiegelte die gute Leistung der Franchise-Geschäfte, insbesondere in Korea, wieder.

Im Bereich Schmuck meldet Richemont ein Umsatzwachstum von neun Prozent (6 %), bei den Uhren meldet der Konzern ein moderates Wachstum in Höhe von vier Prozent (2 %).

Tags : HongkongRichemontUmsätze
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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