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Pre-owend-Uhren: Briten bevorzugen Vintage-Modelle, Deutsche und Franzosen neuere

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Watchmaster, E-Commerce Unternehmen für Pre-owned-Luxusuhren, hat vom 29. März bis 15. April 2021 eine Umfrage in Frankreich, UK und Deutschland durchgeführt. Mehr als 1.500 befragte Kundinnen und Kunden belegen: Noch vor dem Grund Wertanlage sammeln Liebhaber Luxusuhren in allen Ländern aus Faszination am Handwerk.

In Deutschland ist dieser Beweggrund mit über 90 Prozent besonders ausgeprägt. „Oft wird im Zusammenhang mit Luxusuhren über die teils enorme Wertsteigerung gesprochen“, sagt Tim-Hendrik Meyer, CEO von Watchmaster. „Was für eine Kunst hinter jedem Uhrwerk steckt, kann nicht genug thematisiert werden.“

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Als Gründe für den Kauf von gebrauchten Luxusuhren sticht bei den Befragten kein Aspekt außergewöhnlich hervor. Übergreifend ist das Design, die Geschichte hinter der Uhr, das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie der Werterhalt beziehungsweise die Wertsteigerung attraktiv.

„Die Umfrage bestätigt, dass Kunden aus unterschiedlichen Gründen gebrauchte Luxusuhren kaufen‟, kommentiert Tim-Hendrik Meyer. „Einerseits ist es – wie beim Autokauf – bei den meisten Luxusuhren so, dass ein paar Jahre alte Modelle qualitativ so gut wie neu sind, aber deutlich weniger kosten. Diese Kunden – ich nenne sie Smart Buyer – haben erkannt, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei gebrauchten Luxusuhren besser ist. Andererseits suchen einige gezielt nach Vintage Modellen, die nicht mehr hergestellt werden. Hier geht es eher um das Design und die Geschichte der Uhr. Häufig werden diese Modelle deutlich über ihren ursprünglichen Verkaufspreisen gehandelt.‟

Während Briten mit 85 Prozent Vintage Modelle präferieren, die mindestens 20 Jahre alt sind, interessieren sich Deutsche mit 87,1 Prozent und Franzosen mit 76,8 Prozent verstärkt für neuere Modelle.

Länderübergreifend besitzen die meisten Befragten drei bis fünf Modelle. In Frankreich geben 43,1 Prozent sogar sechs bis über zehn Luxusuhren an.

„Frankreich ist ein besonders umsatz- und wachstumsstarker Markt für uns“, erklärt Tim Hendrik Meyer. „Seit dem Brexit ist der Warenhandel zwischen dem Vereinigten Königreich und EU-Ländern aufgrund des nicht mehr geltenden ‚Margin Scheme‘ quasi zum Erliegen gekommen. Stattdessen spüren wir eine verstärkte Nachfrage innerhalb der EU in Ländern wie Schweden, Spanien, Italien, Irland oder Österreich. Im Durchschnitt ergibt sich ein konstant bleibender Zuwachs in diesen Märkten zwischen zwei bis drei Prozent pro Land am Gesamtanteil aller Bestellungen.“

Die meisten Befragten vergrößern ihre Sammlung mit einer neuen Luxusuhr pro Jahr. 54,6 Prozent der Deutschen, 48,1 Prozent der Briten und 48 Prozent der Franzosen planen zeitnah den Kauf eines weiteren Modells. Dabei wird länderübergreifend nach automatischen Uhrwerken und erschwinglichem Luxus geschaut. Beim Kauf einer gebrauchten Uhr sind die Konditionen sowie das Originalzubehör wie Papiere oder eine Box entscheidend.

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