Home Galerien

Omega konzentriert sich in 2021 auf kleine, aber feine Veränderungen

0

Präsident und CEO von Omega, Raynald Aeschlimann (Bild oben), stellte vorgestern in einer virtuellen Präsentation die Neuheiten der Swatch-Group-Marke für 2021 vor.

„Ein besonderes Augenmerk legen wir heute auf einige exklusiven Designs, Materialien und Upgrades“, leitete der die Präsentation ein und machte damit klar, dass das folgende Feuerwerk an Neuheiten eher klein, aber fein ausfallen werde.

„Noch nie hat sich Zeit so wichtig angefühlt wie im Moment. Wir haben alle gelernt, die Stunden, die wir haben, zu schätzen und wirklich jede einzelne zu nutzen. Deshalb sind Werte wie Qualität, Authentizität und Handwerkskunst so wichtig. Mehr und mehr Menschen begrüßen die Idee von gut gemachten Produkten, die sich nicht nur sinnvoll anfühlen, sondern auch eine echte menschliche Note aufweisen. (…) Für diejenigen, die der Zeit mit neuerlicher Achtung begegnen, werden diese Uhren sicherlich alle Ansprüche erfüllen.“

Advertisement

Den Nerv von Omega-Markenbotschafter und Superstar George Clooney hat er auf jeden Fall getroffen. Auch wenn sich dieser erst am Ende der Präsentation als „Überraschungsgast“ dazuschaltete: „Ich wollte nicht stören. Ich weiß, Ihr organisiert dieses Event zu all den unglaublichen Neuerungen, und ich weiß, dass das sehr wichtig ist. Wenn Ihr das tut, dann solltet ihr euch an einen Experten wenden. Und das bin ich, I’m a professional. Speedmaster – personifizierte Eleganz. Seht Ihr, was ich meine.“

„Speedmaster Moonwatch“-Velcro-Armbänder

Die gemeinsame Geschichte mit der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA würdigt Omega mit einer Reihe neuer Velcro-Armbänder mit astronautenfreundlichen Befestigungen und auffälligem Branding. Das berühmte, 1959 veröffentlichte NASA-Abzeichen in Form eines Planeten in den Farben Rot, Weiß und Blau trägt den Spitznamen „Meatball“ und fängt den Weltraum-Optimismus dieser Zeit stilvoll ein.
Insgesamt gibt es drei 20-Millimeter-Armbänder. Und um sie von ihrer besten Seite zu zeigen, sind sie an einem Zeitmesser befestigt, der passender nicht sein könnte: an der als Master Chronometer zertifizierten „Moonwatch“.

Warum die Armbänder aus Velcro gefertigt sind, ein Kunststoffband mit Klettverschluss, liegt auf der Hand. Ein Astronaut würde bei einer EVA (Extravehicular Activity) oder auf einem Weltraumspaziergang niemals ein Metallarmband tragen. Raumanzüge sind sperrig und schwer, und ein Velcro-Armband ist die einzige Befestigungshilfe, die flexibel genug ist, um sie je nach den Bedingungen auszudehnen oder zusammenzuziehen.

Erhältlich sind sie in drei Farben: Schwarz steht für die Dunkelheit des Weltraums, Weiß ist eine Anspielung auf die Raumanzüge der Apollo-Ära und das Alaska-Projekt und Silber ist eine Hommage an die glänzenden Anzüge, die bei den Vor-Apollo-Missionen getragen wurden: Gemini und Mercury.

Die Bänder können übrigens auch mit jeder anderen Omega-Uhr kombiniert werden – und man muss auch kein Astronaut sein, um ihren Nutzen zu erkennen. Auch beim Sport und bei der Arbeit sind sie besonders bequem und leicht verstellbar.

 

„Seamaster 300“

Die 1957 erstmals vorgestellte „Seamaster 300“ ist sie vor allem für Taucher seit mehr als 60 Jahren eine Ikone unter den Zeitmessern. 2021 ist das Jahr, in dem neue, flachere Modelle mit einem brandneuen Werk die Kollektion bereichern.

Die neue „Seamaster“ besitzen ein 41-Millimeter-Edelstahlgehäuse und sind mit einer dünneren Lünette als bei den Vorgängern ausgestattet, die zur Steigerung ihrer Härte aus einem oxalathaltigen, eloxierten Aluminium gefertigt werden.

Die Armbänder sind ebenfalls aus Edelstahl und verfügen nun über eine verbesserte Passform und Verarbeitung. Sie wurden mit stromlinienförmigen Beschlägen und einer dünneren, polierten Schließe ergonomisch angepasst. Die Lederbänder sind zudem mit einer neuen Schließe ausgestattet.

Für die Zifferblätter hat Omega ein Sandwich-Konzept ersonnen, das eine Basisschicht mit Superluminova und eine zweite, darüber liegende Fläche mit Ausschnitten für die vertieften Stundenmarkierungen und Ziffern beinhaltet. In Erinnerung an die eigene Geschichte sind diese Ziffern im alten arabischen, offenen Stil gehalten, der die frühen Seamaster 300-Modelle in den 1960er-Jahren prägte. Omega hat außerdem den Lollipop-Zentralsekundenzeiger für die Edelstahlmodelle wieder eingeführt, dessen Spitze nun mit Superluminova gefüllt ist. Ein neues gewölbtes Saphirglas sorgt dafür, dass die „Seamaster 300“ schlanker wirkt.

Hinweise auf das Uhrwerk gibt es nicht mehr, diese wurden auf den Gehäuseboden verlegt. Der gibt aber ohnehin den Blick auf das Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912 frei.

Ein weitere Variante verpackt ihr Uhrwerk, das Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8913, in einem 41-Millimeter-Gehäuse aus Bronze-Gold und ist damit das erste Omega-Modell, das aus dieser zum Patent angemeldeten Legierung hergestellt wird. Dazu gesellt sich ein Lünettenring aus brauner Keramik.

Da es sich bei dem Zifferblatt um eine „in house“-Komponente handelt, verwendet Omega dafür eine gängige Bronze-Legierung (CuSn8), um den Braunton zu erhalten, dessen Patina mittels speziellem Alterungsprozess erzielt wird.

Fortsetzung folgt …

 

 

 

 

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here