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Nick Hayek sieht China als „Klumpenchance“

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Am Montagabend erklärte Swatch-Group-Chef Nick Hayek in der Sendung „Eco Talk“ des Schweizer Fernsehen SRF, dass er von einem starken Wachstum der Umsätze des Konzerns in den USA und Asien ausgehe.

Und nicht nur das: „2021 wird zu einem der besten Jahre in der Geschichte der Swatch-Gruppe werden. Und 2022 wird für uns zum Rekordjahr werden“, verkündete er.

Hayek wurde auch konkret und nannte Zahlen: „Die Swatch Group wird 2021 zwischen sieben und 7,5 Milliarden Franken Umsatz erzielen und ein operatives Ergebnis von einer Milliarde Franken erreichen“. Damit würde man nur leicht unter dem Umsatz von 2019 liegen, in dem die Swatch Group einen Umsatz in Höhe von 8,2 Milliarden CHF erwirtschaftet hatte.

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Insbesondere Asien und insbesondere China sieht Hayek nicht als „Klumpenrisiko“, sondern als „Klumpenchance“. Und auch in den USA sei man in 2021 bis August mit über 40 Prozent sogar mehr gewachsen als in China.

Erst kürzlich hatte der Uhrenkonzern seinen Platz im Schweizer Leitindex SMI verloren. Hayek stört das nicht:

„An der Börse ist es nicht wichtig, ob sie Gewinn machen oder nicht, sondern nur die Börsenkapitalisierung. Das ist eine Fehlleitung. Aber Sie können mir glauben: ich schaue nie auf den Börsenkurs. Der ist jeden Tag anders. Einen Tag ist er hier, am nächsten Tag dort. Ich schaue auf die Verkaufszahlen unserer Läden in den Ländern. Von Tissot, Swatch, Omega, Blancpain, Breguet in China, Amerika, Belgien, Russland. Ich schaue, was die Konsumenten kaufen oder nicht kaufen. Dann schaue ich, wie es in unserer Fabrikkapazität aussieht. Ich käme nie auf die Idee, einen Börsenkurs anzuschauen.

Hier geht es zum ganzen Interview.

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