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Die Geneva Watch Days, die ursprünglich als Alternative zu den abgesagten Messen Watches & Wonders und Baselworld in einer Art Hotel-Format Ende April stattfinden sollte, sind auf Ende August verschoben worden.

Durch den Termin vom 26. bis 29. August wird die Veranstaltung zu einem ganz anderen Event werden, mit neuem, weniger auf Order bezogenen Charakter.

„Eine Show im August ist ganz anders. Wir hoffen, dass die Welt wieder offen für Geschäfte ist und wohlhabende Touristen nach Genf strömen, um ihrer Leidenschaft für Uhren nachzugehen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

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Bulgari, Breitling, Ulysse Nardin, Girard-Perregaux, Gerald Genta, Urwerk, H. Moser & Cie, De Bethune und MB & F haben angekündigt, auch im August an den Geneva Watch Days teilzunehmen. Weitere 15 bis 20 Marken werden laut Angaben des Organisationskomitees erwartet. Es bleibt dabei, dass die meisten Marken ihre Uhren in 5-Sterne-Hotelsuiten in Genf präsentieren werden. Die Organisatoren hoffen außerdem, dass auch große Einzelhändler wie Bucherer und Les Ambassadeurs dabei sein werde.

Das Geneva Watch Days-Projekt wurde Anfang März nach den Absagen der Watches & Wonders und der Baselworld von Jean-Christophe Babin, CEO von Bulgari, als dezentrale Veranstaltung initiiert. Ziel war und ist es, Einzelhändlern und Medien die wichtigsten Neuheiten der Uhrenhersteller vorzustellen: „Jetzt sehen, jetzt kaufen, jetzt weiterverkaufen“.

Die digitale Plattform www.gva-watchdays.com befindet sich derzeit im Aufbau und soll Ende April online gehen.

„Die Verschiebung sorgt nicht nur für mehr Sicherheit bezüglich Corona, sondern es ermöglicht auch, eine größere Veranstaltung zu organisieren. Da Covid jetzt in Ländern wie China oder Korea zurückgeht werden die Geneva Watch Days möglicherweise neben den europäischen Hauptakteuren auch die wichtige asiatische Kundschaft anziehen”, so Jean-Christophe Babin.

Tags : BabinbaselworldCoronaGeneva Watch DaysWatches & wonders
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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