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Neue Größe, bekannte Farbe – Rolex stellt „Submariner“-Modelle 2020 vor

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Eine neue „Kermit“ ist eines der Highlights der lang erwarteten Rolex-Neuheiten. Ein leicht vergrößerter Durchmesser gehört ebenfalls zu den Neuerungen so wie die überarbeiteten Armbänder. Dennoch, wie zu erwarten, gab es keine Veränderungen, die sofort ins Auge stechen und für erstaunte Gesichter sorgen, sondern eher evolutionäre Interpretationen.

Wer ganz genau hinschaut, entdeckt sie aber doch, die kleinen, aber feinen optischen Varianten der vier neuen 2020er-„Submariner“, die durchaus Tiefgang beweisen.

Sowohl die bis 30 Bar wasserdichten „Oyster Perpetual Submariner“ und die „Oyster Perpetual Submariner Date“ verfügen über einen Millimeter mehr beim Durchmesser, der nun 41 Millimeter beträgt. Das spannende ist aber, was sich darin verbirgt.

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Denn im Inneren ticken das in diesem Jahr von Rolex vorgestellte Kaliber 3230 beziehunsgweise das erstmals bei der „Submariner“-Kollektion eingesetzte Kaliber 3235 mit Datumsanzeige zusätzlich zur Anzeige der Uhrzeit. Beide wurden vollständig von Rolex entwickelt und hergestellt.

Für beide Automatikwerke wurden mehrer Patente angemeldet, unter anderem für die Chronergy-Hemmung, die einen hohen energetischen Wirkungsgrad mit großer Funktionssicherheit vereint. Diese aus einer Nickel-Phosphor-Legierung gefertigte Hemmung ist unempfindlich gegenüber Magnetfeldern.

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Beide Uhrwerke verfügen außerdem über eine optimierte Version der blauen Parachrom-Spirale. Diese von der Uhrenmarke aus einer exklusiven paramagnetischen Legierung hergestellte Spirale ist bei Erschütterungen bis zu zehnmal präziser als eine herkömmliche Spirale. Sie ist zudem mit einer Rolex-Endkurve versehen, die den regelmäßigen Gang in allen Positionen gewährleistet. Der Oszillator wird durch das von Rolex entwickelte und patentierte Paraflex-Antischocksystem, das die Stoßfestigkeit des Uhrwerks wesentlich erhöht, gehalten. Beide Automatikkaliber bieten eine Gangreserver von 70 Stunden.

Und auch wenn sich die neuen „Submariner“ äußerlich nicht so sehr von ihren Vorgängerinnen unterscheiden, erkennt der Kenner dennoch auf den ersten Blick, ob im Inneren eines dieser Werke der jüngsten Generation schlägt. Als Erkennungszeichen dient die winzige Krone zwischen den Begriffen Swiss und Made bei sechs Uhr.

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Optisch fällt vor allem eine der neuen „Submariner“-Modelle ins Auge. Neben Cerachrom in Schwarz und Blau, kombiniert mit schwarzem beziehungsweise blauem Zifferblatt und Edelstahl-Oystersteel, Rolesor gelb (Kombination aus 18 Karat Gold und Edelstahl Oystersteel) beziehungweise Weiß- oder Gelbgold, lässt vor allem die grüne Varianten Erinnerungen aufkommen.

„Kermit“ ist wieder da

Zum 50sten Jubiläum der „Submariner“ präsentierte Rolex die Referenz 16610LV mit grüner Lünette und schwarzem Zifferblatt. Das erinnerte viele an die großen Augen des grünnen Stars aus der Muppets Show: Kermit. Das Kürzel LV stand und steht übrigens für „Lunette Vert“ – französisch für „grüne Lünette“.

Farbe und Kürzel sind bei der brandneuen „Kermit“ geblieben, ansonsten präsentiert sie sich zeitgemäß.  Dazu gehört neben dem Kaliber 3235 natürlich auch die einseitig drehbare Lünette mit Cerachrom-Zahlenscheibe mit 60-Minuten-Graduierung, auf der die Taucher ihre Tauchzeit ablesen können. Die versenkten Ziffern und Graduierungen werden in einem PVD-Verfahren mit einer dünnen Metallschicht aus Platin oder Gelbgold überzogen. Der gezackte Außenrand sorgt für Griffigkeit und erleichtert damit die Handhabung der Lünette, auch mit Taucherhandschuhen.

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So wie alle neuen „Submariner“ verfügt auch die grüne „126610 LV“ über ein Oyster-Band, das mit einer von Rolex entwickelten und patentierten Oysterlock-Sicherheitsfaltschließe ausgestattet ist, die versehentliches Öffnen verhindert. Es ist zudem mit dem patentierten Glidelock-Verlängerungssystem versehen, mit dem sich das Armband ohne Einsatz von Werkzeug um etwa 20 Millimeter erweitern lässt. Das Oyster-Band der in 18 Karat Weißgold gefertigten Ausführung der „Submariner Date“ verfügt außerdem über Keramikeinsätze in den Bandelementen.

Wie alle Armbanduhren von Rolex verfügen die neuen „Oyster Perpetual Submariner“ und die „Oyster Perpetual Submariner Date“ über die Zertifizierung „Chronometer der Superlative“, die den beiden Modellen außergewöhnliche Leistungen für den täglichen Einsatz bescheinigt.

Tags : CerachromChronergyKermitParachromRolexsubmariner
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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