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Mühle-Glashütte setzt auf Vereinfachung und Konzentration

thilo

Im vergangenen Jahr feierte der Uhrenhersteller 150stes Jubiläum der Gründung durch Robert Mühe und 25 erfolgreiche Jahre seit Neugründung durch Hans-Jürgen Mühle nach der Wiedervereinbarung.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Doppeljubiläum sagte Thilo Mühle: „Die Reduktion auf das Wesentliche und Notwendige beim Design und die Konzentration auf die Präzision bei der Funktionalität haben bis heute Bestand.

Dass Vereinfachung und Konzentration nicht nur bei Desgin und Funktionalität für den Glashütter von großer Bedeutung sind, sondern auch, wenn es um zukunftsfähige Strategien, die Unterstützung der 180 Handelspartner in Deutschland und die emotionale Ansprache von Uhrenfans sowie Mühle-Kunden geht, verriet er im Gespräch mit WatchPro auf der Inhorgenta Munich 2020. Außerdem erläuterte er, was sein Alter mit seinen unternehmerischen Plänen zu tun hat.

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WatchPro: In Familienunternehmen trifft man strategische Entscheidungen anders als in nicht inhabergeführten Firmen oder großen Konzernen. Welche Zukunftsstrategien haben Sie?

Thilo Mühle: Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man anfängt, zu überlegen, wie viel Zeit man noch hat, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Ich habe daher zum einen für viele Dinge, die bislang komplett über meinen Schreibtisch liefen, Leute ins Unternehmen geholt, die sich ganz gezielt darum kümmern können. Ich gebe zu, dass das noch ein Lernprozess ist und ich hier und da immer noch meinen Senf dazu gebe. Mein Sohn ist Wirtschaftsingenieur und wird sich die gewachsenen Abteilungen ansehen und schauen, wo man optimieren kann, damit Mühle-Glashütte den nächsten Entwicklungsschritt gehen kann. Ich versuche, vieles davon nur zu begleiten und die Verantwortung abzugeben. Es wäre auch sehr egoistisch, wenn ich alles auf meine Person beziehen würde. Auch mir kann etwas passieren, dann dürfen nicht alle strategischen Kompetenzen nur bei mir liegen. Daher haben wir ein Team aufgebaut, dass all diese Prozesse mitgestaltet und umsetzt.

Das ganze Interview lesen Sie in der März-Ausgabe von WatchPro Deutschland.

Tags : inhorgentainterviewmuhle glashutteThilo Mühle
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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