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Mühle-Glashütte gibt sich Very British und präsentiert die „Teutonia Sport II“ in Racing Green

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Vom italienischen Rosso Corsa bis zur unlackierten Karosserie der legendären Silberpfeile: Es gibt drei Farben, die den Puls von Automobil-Liebhabern rasant beschleunigen. Der neuen „Teutonia Sport II“ gelingt dies nun auf die feine englische Art.

Einmal am Tag regnet es garantiert: Das ist der Preis, den die britische Insel für das unvergessliche Grün ihrer sanften Hügel zahlen muss. Umso verwunderlicher scheint es, dass sich neben Jaguar E-Type und Rolls-Royce Silver Cloud vor allem puristische Roadster in die Herzen von Automobil-Liebhabern gefahren haben. Diese besaßen meist nur ein spartanisches Notverdeck mit steckbaren Seitenscheiben – was bei einem plötzlichen Regenguss deutlich an der feinen englischen Art des Fahrers nagen kann.

Über einen überraschenden Wassereinbruch muss sich der Träger einer neuen „Teutonia Sport II“ in Britisch Racing Green natürlich keine Gedanken machen. Denn die Mühle-Uhr hat nicht nur das sportliche Design und die bevorzugte Farbe mit den britischen Roadstern gemeinsam – sie erweitert diese Eigenschaften auch mit den nautischen Tugenden von Mühle-Glashütte: Zuverlässigkeit, Präzision, gute Ablesbarkeit. So ist das Gehäuse der „Teutonia Sport II“ bis zehn Bar wasserdicht und schützt nicht nur den präzisen Motor der Automatikuhr, sondern auch ihr Armaturenbrett, sprich Zifferblatt.

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Dieses informiert durch ein doppelt entspiegeltes Saphirglas mit einem Blick über die genaue Uhrzeit und das Datum. Letzteres bildet ein harmonisches Gegengewicht zur Kleinen Sekunde bei 9 Uhr. Dazu ist es mit einem erweiterten, halbrunden Datumsfenster versehen. Eine hellgrüne Markierung verweist dabei auf das aktuelle Datum. In Hellgrün sind auch der Sekundenzeiger und die Unterteilungen der Minuterie auf dem Rehaut ausgeführt. Davor befindet sich ein erhabener dunkelgrüner Außenring mit den applizierten Stundenindizes. Zur guten Ablesbarkeit bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen sind sie wie die Zeiger mit Superluminova ausgestattet.

Die präzise Zeitmessung ermöglicht das Automatikwerk SW 290-1 in der Version Mühle mit 38 Stunden Gangreserve. Dieses ist mit der besonders stoßsicheren, patentierten Spechthals-Feinregulierung, dem dazu passendem Unruhkloben und effizienten Mühle-Rotor versehen. Hinzu kommt die aufwändige Regulierung in sechs Lagen. Diese orientiert sich an der Chronometernorm und einer internen Vorgabe, nach der kein Träger einer Mühle-Uhr aufgrund seiner Uhr zu spät kommen soll. Daher wird in der Glashütter Manufaktur jedes Uhrwerk so eingestellt, dass sein Gang zwischen 0 und max. +8 Sek./Tag liegt. Gut gesichert im 41,6-Millimeter-Edelstahlgehäuse ist es durch den Glasboden zu begutachten.

Die UVP beträgt 2.250 €.

Tags : glashuttemuhle glashutteSpechthals-FeinregulierungTeutonia
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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