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Modeschmuck-Händler Bijou Brigitte steckt tief in den roten Zahlen

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Infolge der Corona-Pandemie hat der Modeschmuck-Händler in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Verlust in Höhe von 25,1 Millionen € erwirtschaftet. Dies teilte das Unternehmen vergangene Woche aufgrund vorläufiger Zahlen mit.

Im ersten Halbjahr 2019 hatte Bijou Brigitte 3,7 Millionen € Gewinn erzielt.

Das Unternehmen betreibt über 1.000 Filialen im In- und Ausland und musste wie der gesamte Einzelhandel seine Geschäfte zeitweise komplett schließen. In der Konsequenz sank der Umsatz im ersten Halbjahr um 44,5 Prozent auf 82,8 Millionen €.

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Auch der Aktienkurs des börsennotierten Unternehmens rutschte während der Corona-Krise ab und halbierte sich nahezu. Die Dividende für 2019 wurde gestrichen.

Eine angepasste Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020 will Bijou Brigitte in den kommenden Wochen im Rahmen des Halbjahresberichts abgeben.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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