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Mit „Wild One“ will Norqain die ultimative Sportuhr bieten

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Ob sie das ist, muss wohl jeder Träger für sich selbst entscheiden. Potenzial für viele positive Bescheide bringt sie in jedem Fall mit.

Nach zwei Jahren enger Zusammenarbeit zwischen Jean-Claude Biver (Berater des Verwaltungsrates von Norqain), dem Team der jungen Marke um Ben Küffer und deren Schweizer Lieferanten wurde die „Wild One“ als Teil der „Independence“-Kollektion am vergangenen Mittwoch auf einem aufwendigen Launch-Event in Zermatt vorgestellt.

Aber nicht nur die Uhr ist neu, sondern vor allem auch das Material, welches für das Gehäuse verwendet wird. Es heißt Norteq und ist ein von Norqain entwickelter Verbundstoff aus Karbonfasern, welche üblicherweise in der Luft- und Raumfahrtindustrie verwendet werden, sowie einer Hochleistungspolymermatrix, die zu 60 Prozent aus biologischem Material (Rizinusöl) besteht. Er ist zudem sechsmal leichter als Stahl, dreieinhalbmal leichter als Titan ist, antimagnetisch und korrodiert nicht über Zeit. Zudem wird das bei der Herstellung übrigbleibende Material zu 100 Prozent recycelt und wiederverwertet.

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Die durch Swiss Climate CO2-neutral zertifizierte Uhrenmarke ist die erste, die ein massengefärbtes Gehäuse aus Karbonfaserverbundstoff anbietet, das neben dem schwarzen Standard-Carbon-Look eine Vielzahl von Farben ermöglicht.

Die „Wild One“ zeichnet sich durch ein dreistufiges, lasergeschnittenes Zifferblatt, das Chronometer-zertifizierte Manufakturkaliber NN20/1 mit 70 Stunden Gangreserve sowie die Fähigkeit aus, Schläge zu absorbieren, die über den Industriestandard hinausgehen. Hinzu kommt ein vegan-zertifiziertes Kautschukarmband.

Spezielles Gehäusekonzept

Das bis 20 Bar wasserdichte Gehäuse besteht aus zwei separaten Norteq-Komponenten, welche aufeinandergelegt werden und so das Innere der Uhr umfassen. Diese Komponenten wurden von BIWI, einem strategischen Partner, entwickelt und dienen als schützende Hülle. Verbunden und gesichert sind sie mit speziell angefertigten Schrauben. Zwischen diesen Teilen befindet sich ein Kautschuk-Stossdämpfer, welcher wiederum einen Titanbehälter umschließt. In diesem tickt das Manufakturkaliber NN20/1 von Kenissi mit 70 Stunden Gangreserve.

Der Kautschuk-Stoßdämpfer fängt Erschütterungen auch bei extremen Aktivitäten zuverlässig ab, verspricht Norqain, indem es die Industriestandards für Schockresistenz übertrifft. Die Robustheit und Stoßfestigkeit der Uhren wird durch strenge Labortests bei 5000 g durchgeführt und garantieren, dass der Zeitmesser bei allen sportlichen Aktivitäten gut geschützt ist.

Insgesamt besteht das Gehäuse aus 25 Teilen, darunter vier Schrauben, welche mit einem Berggipfelmotiv graviert sind. Jede Uhr wiegt nur 84 Gramm und ist damit 50 Prozent leichter als eine Edelstahluhr von Norqain.

Das dreistufige, lasergeschnittene Zifferblatt zeigt ein aufwendiges, Mandala-ähnliches Muster mit dem von den Bergen inspirierten Doppel-N-Logo von Noqain. Jede Ebene ist mit einem Abstand von 0,05 Millimeter getrennt, was dem Muster einen 3D-Effekt verleiht. Die rechteckigen Indexe sind skelettiert und mit einem Leuchtpunkt aus X1 Superluminova versehen. Die Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger der „Wild One“ sind ebenfalls skelettiert.

Die „Wild One“ ist mit schwarzem Gehäuse, kakifarbener Kautschuk-Stoßdämpfung, schwarzem Zifferblatt und kakifarbenem Kautschukarmband (4.950 CHF), mit schwarzem Gehäuse, blauer Kautschuk-Stoßdämpfung, blauem Zifferblatt und blauem Kautschukarmband (4.950 CHF) oder in einer auf 200 Stück limitierten Auflage mit burgunderfarbenem Gehäuse, grauer Kautschuk-Stoßdämpfung, grauem Zifferblatt mit rotgoldenen Indexen und Zeigern sowie grauem Kautschukarmband (5.350 CHF) erhältlich.

Die Norqain-Plate an der Seite passt zur Farbe des Gehäuses. Wie bei jeder Uhr der Marke kann diese Plate individuell graviert werden.

Ben Küffer, Gründer und CEO von Norqain, sagt: „Die ‚Wild One‘ wird zu 100 Prozent in der Schweiz hergestellt. Vom gesamten Entwicklungsprozess bis hin zur Produktion aller Komponenten der Uhr – all das entstand in einem kleinen Radius vom Jura bis nach Biel und Neuenburg. Unser Motto während des gesamten Projekts lautete ‚Null Kompromisse‘, und wir haben uns immer für die hochwertigste Lösung entschieden. Ich bin unglaublich stolz auf das Endresultat.“

„Die ‚Wild One‘-Kollektion ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen den besten Schweizer Lieferanten und dem leidenschaftlichen, versierten Team von Norqain. Die Kollektion vereint drei Spitzenleistungen in sich. Ein einzigartiges Design, ein revolutionäres neues Konzept sowie Hightech-Material. Norteq ist in jeder Hinsicht das optimale Material: Ästhetik, geringes Gewicht und ethische Produktion“, sagt Jean-Claude Biver.

Limited Edition

Das vierte Modell der „Wild ONE“-Kollektion wurde gemeinsam mit dem Markenbotschafter Dean Schneider entworfen. Wie bereits angekündigt, trägt die schwarze Norteq-Kreation, welche auf 500 Exemplare limitiert ist, ein Stück von Deans Wildnis in sich: Der vegane, sandfarbene Kautschuk-Stoßdämpfer wurde mit Sand aus seiner Hakuna Mipaka Oasis in Südafrika gemischt.

Das schwarze Zifferblatt ist mit einem Löwenfellmuster sowie dem Speer-und-Schild-Logo des Schutzgebiets verziert. Dieses Muster findet sich auch auf dem schwarzen, vegan-zertifizierten Kautschukarmband wieder. Deans Botschaft über die Beziehung der Menschheit zu den Tieren ist auf dem Gehäuseboden auf Englisch eingraviert: „We need to learn to love them exactly the way they are and not the way we wish them to be!“

Die „Wild One Hakuna Mipaka Limited Edition“ wird in einer speziellen Uhrenbox präsentiert und von einer von Dean signierten Karte begleitet. Zehn Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf dieser Uhren werden an die Hakuna Mipaka Oasis gespendet.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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