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Mit Nomos das „Graue Wunder“ erleben

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Es ist zwar der 30ste der „Tangente”, aber die Glashütter Manufaktur macht keine große Sache daraus – sondern eine graue. Oder ein „Graues Wunder“, wie Florian Langenbucher von Nomos schmunzelnd bei der digitalen Präsentation anmerkt.

Ob die Pantonefarbe des Jahres 2021 – Ultimate Gray – als Inspiration mit im Spiel war, ist nicht bekannt. Passen würde es aber, denn sie steht für Stärke und Belastbarkeit.

Die erste Neuheit des Nomos-Jahres, die „Tangente neomatik platingrau“, setzt ihre starke Materialität optisch in Szene und verbindet dies mit der hauseigenen, effizienten und langlebigen Uhrwerkstechnik.

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Die „Tangente” ist die erfolgreichste Uhr von Nomos Glashütte und eine der bekanntesten Armbanduhren made in Germany. Als „neomatik platingrau“-Version erfindet sie sich ein wenig neu und verleiht ihrer eleganten Erscheinung – schlanke arabische Ziffern, schmale Lünette, wie eine Münze geformtes, flaches Stahlgehäuse – einen coolen Touch.

Dafür verantwortlich ist das platingraue, mit Rhodium galvanisierte Zfferblatt – übrigens das dritte metallische innerhalb weniger Wochen. Mit Uhren in Silber und Gold hatte die Uhrenmarke 2021 beendet, nun kommt „Tangente“ in Platingrau.

Die ebenfalls rhodinierten Fadenzeiger sind gut lesbar, harmonisch Ton in Ton, und der kleine, goldene neomatik-Schriftzug unter dem Logo der Manufaktur bringt das Grau noch mehr zum Leuchten und verweist auf das Innenleben –, das sich mal zeigt und mal nicht.

Geschützt wird dieses Innenleben in beiden Fällen von einem Edelstahlgehäuse, bei dem zwischen 35 und 39 Millimetern gewählt werden kann. Es beherbergt das hauseigene effiziente und zugleich schlanke Automatikkaliber DUW 3001 neomatik mit 43 Stunden Gangreserve. Für Präzision sorgt nicht zuletzt das Nomos-Swing-System, das hauseigene Assortiment, das man an der temperaturgebläuten Unruhspirale erkennen kann.

Erstmals muss man sich aber bei einer „Tangente“ ganz bewusst für die Möglichkeit entscheiden, dem Uhrwerk bei seiner Präzisionsarbeit durch ein Saphirglasboden zusehen zu können. Denn den Nomos-Klassiker gibt es jetzt auch mit Stahlboden. Das macht das Modell zum einen preislich noch attraktiver und bietet zum anderen Raum für eine ganz persönliche Gravur.

Getragen wird die „Tangente neomatik platingrau” an einem rembordierten Band aus Horween Genuine Shell Cordovan aus Chicago. Dieses Pferdeleder zählt zu den wertvollsten Lederarten überhaupt. Es ist wasserabweisend, atmungsaktiv, strapazierfähig, und extrem langlebig.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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